Frankfurt, 04. Sep (Reuters) - Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge höher in den Handel starten. Am Donnerstag hatte er mit Rückenwind der Wall Street 0,6 Prozent auf 26.003 Punkte zugelegt. Anlegern gefielen die Aussagen von Fed-Direktoriumsmitglied Christopher Waller, die Spekulationen auf eine anhaltende Zinspause der US-Notenbank im September nährten. Die Stimmung im US-Softwaresektor hellte ein rosiger Ausblick von Snowflake auf. Die wichtigsten Indizes an der Wall Street stiegen um mehr als ein Prozent.
Zum Wochenschluss dürften die US-Arbeitsmarktdaten die weitere Richtung an den Börsen vorgeben. Für August erwarten Ökonomen einen Stellenaufbau von 56.000, nachdem im Juli überraschend unter dem Strich 23.000 Jobs weggefallen waren. Die Arbeitslosenquote könnte laut der Expertenschätzung bei 4,1 Prozent verharren.
• Die deutsche Industrie könnte im Juli erneut mehr Aufträge eingesammelt haben - von Reuters befragte Ökonomen erwarten ein Plus von 0,3 Prozent nach einem Zuwachs von 3,1 Prozent im Juni.
• Der VW-Aufsichtsrat hat sich einstimmig für ein Sanierungskonzept ausgesprochen, mit dem der Vorstand die Rendite bis 2030 auf neun Prozent erhöhen will. Dabei fallen rund 50.000 Arbeitsplätze weg.
• Die Deutsche Lufthansa hat erneut die Rückkehr in die erste deutsche Börsenliga verpasst. Der Dax bleibt nach dem jüngsten Indexentscheid unverändert.
• In den Nebenwerteindizes MDax und SDax tauschen wie erwartet der Außenwerber Ströer und der Modekonzern Hugo Boss die Plätze.
Schlusskurse europäischer Stand
Aktien-Indizes und
-Futures am Donnerstag
Dax 26.003,32
EuroStoxx50 6.382,59
EuroStoxx50-Future 6.391,00
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Schlusskurse der Stand Veränderung in
US-Indizes am Donnerstag Prozent
Dow Jones 53.686,11 +1,2%
Nasdaq
S&P 500 7.747,71 +1,1%
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Asiatische Indizes am Kurse um 07:00 Veränderung in
Freitag Uhr Prozent
Nikkei 64.956,01 +1,2%
Shanghai 3.955,85 +0,4%
Hang Seng 25.726,92 +2,0%
(Bericht von Daniela Pegna, Anika Ross, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

