Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu VW

dpa-AFX · Uhr

MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu VW:

"High Noon in Wolfsburg: Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, kommt es für den größten deutschen Autobauer am Freitag zur Katastrophe. Vier Werke mit zehntausenden Stellen will der Vorstand schließen. Weil VW sonst in wenigen Jahren pleite gehe. Gewerkschaften und die rot-grüne Regierung in Niedersachsen haben wohl zu hoch gepokert. Denn nun versuchen die Eigentümerfamilien auf die harte Tour, dem staatlich mitbestimmten VW-Konzern ihren Willen aufzuzwingen. Kurios: Während linke Aktivisten den Kampf gegen die Rüstungsindustrie als neue Spielwiese entdeckt haben, ruhen die Hoffnungen von Rot-Grün und der Arbeitnehmer darauf, mehr Rüstungsaufträge zu ergattern. Die Linke muss klären, was sie will: ein gutes Gewissen - oder Jobs für hunderttausende Menschen?"/DP/jha

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