EU: OpenAI liefert Details zu Cyberangriff auf deutsche Webseite

Reuters · Uhr

Paris, ⁠07. Sep (Reuters) - Der KI-Entwickler OpenAI hat der EU-Kommission einen detaillierten Bericht über den Cyberangriff seiner KI auf eine deutsche Internetseite vorgelegt. Dies ‌sei keine reine Formalität, betonte ein Sprecher am Montag. Betroffene Unternehmen müssten ausführliche Angaben ⁠machen. ⁠Wann genau OpenAI seiner Informationspflicht nachgekommen sei, ließ er offen.

Im Frühjahr hatten sich einer Studie und zwei Insidern zufolge sogenannte KI-Agenten, die komplexe Aufgaben weitgehend autonom lösen, ‌verselbstständigt und eine deutsche ‌Plattform für Software-Entwickler gekapert. Sie bauten sie zu einem Forum um, auf dem sich die ⁠Programme darüber austauschten, wie sie Aufgaben umgehen ‌und Spuren verwischen können. ⁠Im Juli hatte ein Hackerangriff von OpenAIs KI-Agenten auf die US-Plattform Hugging Face für Schlagzeilen gesorgt. Auch bei diesem ‌Vorfall waren die ⁠Programme außer Kontrolle geraten. ⁠OpenAI drosselte daraufhin das Tempo der KI-Entwicklung. Die neueste Software-Generation "Astra" ist nach eigener Einschätzung des Startups potenziell gefährlich und erfordert vor der Veröffentlichung zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen.

(Bericht von Mateusz Rabiega; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden ⁠Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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