Referenzsorte Brent

Goldman Sachs hebt Ölpreisprognosen wegen Nahost-Risiken an

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Ein Mann arbeitet an einer Ölbohranlage.
Quelle: Adobe.com/diter

(Reuters) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Ölpreisprognosen wegen der anhaltenden Risiken für die Schifffahrt im Nahen Osten angehoben. ‌Für Dezember 2026 rechne das Institut nun mit einem Preis von 85 Dollar ⁠je ⁠Barrel (159 Liter) für die Nordseesorte Brent und 80 Dollar für die US-Sorte WTI, teilte Goldman Sachs am späten Montag (Ortszeit) mit.

Dies entspricht einem Aufschlag ‌von jeweils fünf Dollar ‌gegenüber der bisherigen Schätzung. Für das Jahr 2027 rechnen die Analysten mit Preisen von ⁠80 beziehungsweise 75 Dollar. Begründet wurde die ‌Anpassung mit der ⁠Erwartung, dass die Störungen des Schiffsverkehrs in der Region bis ins kommende Jahr andauern. Sollte die durchschnittliche ‌Ölförderung in der ⁠Golfregion im Jahr 2027 ⁠zudem um vier Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorkriegsniveau liegen, könnte der Brent-Preis sogar auf über 120 Dollar steigen, hieß es weiter.

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