USA werfen Deepseek & Co vor Xi-Besuch Kopieren von KI-Technologie vor

Reuters · Uhr
Thema: KI

Washington, ⁠08. Sep (Reuters) - Im Vorfeld des Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den USA werfen die USA chinesischen Firmen wie Alibaba und Deepseek ‌böswilliges Abschöpfen von KI-Technologie aus den USA vor. Die chinesischen Firmen nutzten Varianten von US-Modellen, ⁠um ⁠ihre eigenen KI-Produkte zu trainieren, teilten die Nationale Sicherheitsbehörde (NSA), die Agentur für Cybersicherheit (CISA) sowie die Bundespolizei FBI am Dienstag mit. Dies geschehe "wahrscheinlich mit Wissen der chinesischen Regierung". In ‌China ansässige KI-Firmen betrieben "aggressive, böswillige ‌und gezielte Destillationsaktivitäten im industriellen Maßstab" und nutzten dabei eine als "Destillation" bekannte Methode. Konkret wurden ⁠die chinesischen Firmen DeepSeek, Moonshot AI, Alibaba, MiniMax ‌und StepFun genannt.

Bei der ⁠sogenannten Destillation werden kleinere KI-Modelle mit den Ergebnissen größerer, teurerer Modelle trainiert, um die Entwicklungskosten für neue KI-Werkzeuge zu senken. ‌Die Vorwürfe werden ⁠zu einem Zeitpunkt laut, ⁠an dem sich die Regierung von US-Präsident Donald Trump auf einen Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Ende September in den USA vorbereitet. Zudem planen beide Staaten der Nachrichtenagentur Reuters zufolge für Mitte September einen Dialog über KI-Sicherheitsrisiken.

(Bericht von Courtney Rozen und AJ ⁠Vicens. Geschrieben von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter ‌berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

Artikel teilen:
Plus-Analysen
Plus
Frankreichs Haushaltskrise
Wie du einen schwachen Euro im Depot nutzen kannst07. Okt. · onvista
Plus
Trader-Spiel 2026
Turnaround-Chancen: Diese Aktien habe ich bisher gekauft06. Okt. · onvista
Plus
Mehr als KI-Spekulation
Diese drei Robotik-Aktien sind jetzt spannend05. Okt. · onvista