Evonik schließt Standorte in Hamburg und Bitterfeld

Reuters · Uhr

Frankfurt, ⁠11. Sep (Reuters) - Der Spezialchemiekonzern Evonik will zwei seiner Standorte in Deutschland schließen. Die Niederlassungen in Bitterfeld und Hamburg ‌würden im kommenden Jahr zugemacht, teilte der Konzern am Freitag mit. Die dort ⁠betriebenen ⁠Geschäfte sollten an größeren Standorten konzentriert werden. In Hamburg arbeiteten derzeit 50 Personen im Bereich Kosmetik- und Pflegeprodukte, in Bitterfeld produzierten 40 ‌Menschen Chlorsilane. Für die Beschäftigten ‌würden in den kommenden Monaten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern möglichst ⁠sozialverträgliche Lösungen erarbeitet.

Produktions-, Verwaltungs- und Laborstrukturen ‌seien in einigen ⁠Bereichen zu stark fragmentiert, sagte Claus Rettig, Interims-Vorstandsvorsitzender von Evonik. "Das führt zu unnötig hohen Kosten und schwächt ‌unsere Wettbewerbsfähigkeit. ⁠Deshalb müssen wir Evonik ⁠auch räumlich stärker bündeln und unsere Strukturen gezielt konzentrieren, um effizienter zu arbeiten, Innovationen schneller voranzutreiben und so unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken."

(Bericht von Myria MildenbergerRedigiert von Scot W. StevensonBei Rückfragen wenden Sie sich sich ⁠an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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