Strategische Bodenbildung
Mit unserer Analyse der Okta-Aktie am 21. Mai haben wir ein sehr gutes Timing bewiesen. Der Sprung über die Kombination aus dem Abwärtstrend seit Juni 2025 und der 38-Wochen-Linie hat sich als der erwartete Katalysator erwiesen. Mittlerweile ist der Titel sogar einen entscheidenden Schritt weiter: Dank des Spurts über die Hochs bei 111,35/114,50/127,57 USD kann die Kursentwicklung der letzten vier Jahre als strategische Bodenbildung interpretiert werden (siehe Chart). Aus der Höhe der großen, unteren Umkehr ergibt sich ein (Mindest-)Kursziel von rund 185 USD. Interessanterweise harmoniert dieses Anlaufziel bestens mit einem zweiten Kursmuster. So bildet die Kursentwicklung der letzten Wochen eine nach oben aufgelöste Schiebezone zwischen 126 USD und 157 USD, woraus sich ein vergleichbares Kursziel ergibt. Die Auflösung dieser Schiebezone geht im Tagesbereich mit einer großen Aufwärtskurslücke (138,00 USD zu 156,50 USD) einher, was dem Ausbruch einen zusätzlichen Nachdruck verleiht. Gleiches gilt für den trendfolgenden MACD, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren ist. Als nachgezogenen Stopp-Marke bietet sich die Kombination aus dem Junihoch bei 142,35 USD und dem o. g. Gap an.
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Okta (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Okta
Quelle: LSEG, tradesignal²
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