3 Wege, wie die Rente zur Hölle werden kann

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3 Wege, wie die Rente zur Hölle werden kann
nachdenklicher Mann prüft Unterlage

Kann die Rente zur Hölle werden? Für die allermeisten ist das zumindest nicht der Plan. Insbesondere nach dem Erwerbsleben wollen die meisten schließlich eine schöne, ruhige und entspannte Phase haben. Sowie Zeit für Hobbys und andere Dinge, für die ansonsten wenig Zeit da gewesen ist.

Grundsätzlich ist der Plan die eine Sache, die Realität eine andere. Riskieren wir heute daher einen Blick auf drei Möglichkeiten, wie die Rente womöglich zur Hölle werden kann. Das sind zumindest meine drei Optionen, wie ein solch schreckliches Szenario eintreten könnte.

Rente zur Hölle: Lücke zu spät erkannt

Ein erster Weg, wie die Rente für mich zur Hölle werden könnte, ist, wenn man eine finanzielle Lücke im Alter zu spät erkennt. Es dürfte für viele kein Geheimnis mehr sein, dass es zwischen dem letzten Erwerbseinkommen und der Höhe der Einkünfte im Alter eine deutliche Diskrepanz gibt. Bis zu 800 Euro pro Monat scheinen durchaus realistisch. Einige erkennen die Realität womöglich zu spät.

Für mich wäre ein solches Szenario mit Blick auf die Rente wirklich die Hölle. Im Endeffekt kann man hier wenig machen. Ist das Geld im Alter knapp, hilft Vorsorge kaum mehr weiter. Die einzige Option ist möglicherweise: Länger oder zumindest noch ein wenig nebenbei zu arbeiten, um eine solche Lücke zu schließen. Das geht jedoch auf die eigene Zeit der Freizeitgestaltung. Ein Problem, das grundsätzlich schwierig zu lösen erscheint.

Crash oder Korrektur verhindern frühzeitigen Rentenbeginn

Eine zweite Möglichkeit, wie die Rente zu einer kleineren Hölle werden kann, stelle ich mir wie folgt vor: Man hat als weitsichtiger Planer zwar in Aktien oder ETFs investiert. Allerdings ist der Beginn der eigenen Phase im Alter sehr ungünstig. Das bedeutet konkret, dass man innerhalb eines Crashs oder einer Korrektur mit dem Entsparen beginnen möchte. Vielleicht ruiniert das deine Pläne.

Glücklicherweise gibt es hier einen Weg, um vorzusorgen. Wer weitsichtig plant, der setzt in den letzten Monaten oder auch ein, zwei Jahren vor dem Beginn der Entsparphase auf ein wenig Cash. Beispielsweise mithilfe von einigen kleineren Teilverkäufen, wenn die Bewertungslage zuvor auf einem Rekordhoch gewesen ist. Oder indem man sein Erspartes nicht direkt investiert.

Mit einem solchen Vorgehen kann man sicherstellen, dass die Rente eben nicht zur Hölle wird. Weitsichtige Planung kann ganz einfach helfen.

Rente zur Hölle: Du hast Langeweile!

Eine dritte Möglichkeit, wie die Rente für mich zur Hölle werden könnte, hängt mit der Langeweile zusammen. Das Fehlen der Arbeit muss im Alter natürlich irgendwie kompensiert werden. Hobbys, andere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, Reisen oder Familie könnten in die Lücke treten. Wer sich nicht beschäftigen kann, der hat vermutlich ein Problem.

Vielleicht denkst du dir gerade: Ist das überhaupt etwas Finanzielles? Ja, vielleicht bedingt. Wenn du aufgrund einer Rentenlücke gerade so genügend Geld besitzt, um dir die Kosten des Alltags leisten zu können, ist für andere Dinge kaum noch Spielraum vorhanden.

Auch das ist ein finanzieller Faktor, der die Rente zur Hölle werden lassen kann. Frühzeitige, realistische Kalkulation, was man in dieser Phase benötigt, kann Abhilfe schaffen. Planung und eigene Vorsorge ist und bleibt das A und O.

Der Artikel 3 Wege, wie die Rente zur Hölle werden kann ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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