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Airbus profitiert von Problemen bei Boeing

Hussam Masri

Werbung. Die Airbus Group ist eines der weltweit größten Luft- und Raumfahrtunternehmen. Den geringsten Umsatzanteil steuerte mit 9 Prozent die Helikoptersparte bei, die aber Großes vorhat: In 2020 will man mit Testflügen des CityAirbus beginnen. Dieses erste Lufttaxi des Flugzeugherstellers soll einen komplett neuen Markt erschließen, der nach Erwartungen des Unternehmens bis Mitte der 2020er entstehen wird. Das elektrische Luftfahrzeug verfügt über acht Rotoren, kann senkrecht starten und landen und soll ohne Piloten bis zu vier Passagiere auf festen Routen transportieren können.

Den Löwenanteil des Umsatzes, nämlich knapp drei Viertel, erwirtschaftet Airbus aber mit Flugzeugen. Wichtigstes Produkt ist dort die A320-Familie, die in den zurückliegenden Monaten zahlreiche Erfolge erzielen konnte und für beinahe 80 Prozent der Segmenterlöse verantwortlich ist. Profitieren konnte Airbus dabei sowohl vom eigenen Produktangebot als auch von der angeschlagenen Konkurrenz. So soll zum Beispiel der Anfang Dezember bekanntgegebene Auftrag über 50 auch auf der Langstrecke einsetzbare A321XLR für eine Kraftstoffreduktion von 30 Prozent beim Auftraggeber United Airlines sorgen. Besonders gut für Airbus ist, dass diese Ersparnis von United gegenüber einem bisher eingesetzten Modell 757 des Airbus-Rivalen Boeing erzielt wird.

Insbesondere dank der recht schwerwiegenden Probleme bei diesem Rivalen ist die Absatzpipeline von Airbus sehr gut gefüllt. Denn Boeing hat aktuell keinen 757-Nachfolger im Angebot und die Produktion bereits auslaufen lassen. Die Entscheidung, ob es überhaupt einen Nachfolger gibt, musste Boeing auf 2020 verschieben, weil man mit dem nach zwei Abstürzen erzwungenen Flugverbot für die Boeing 737Max derzeit vollständig ausgelastet ist.

Für die kommenden zwei Jahre erwarten Analysten für Airbus ein Umsatzwachstum von nahezu zehn Mrd. Euro auf dann beinahe 80 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie soll sich dabei vom 2018 erreichten Wert von 3,94 Euro in 2019 auf 5,66 Euro steigern und in 2021 bei 6,79 Euro liegen. Das entspräche einem Drei-Jahres-Wachstum von mehr als 72 Prozent bzw. knappen 20 Prozent pro Jahr. In 2020 und 2021 liegt dieses Wachstum unterhalb von 20%, da in die Produktionsausweitung investiert werden muss. Die verläuft nämlich nicht so rund, und stellt damit ein Risiko bei einem Airbus-Investment dar. Ein ebensolches ist die hohe Abhängigkeit vom US-Dollar, in dem ein Großteil der Verkäufe abgerechnet wird. Hier arbeitet Airbus mit Absicherungen, die aktuell durchschnittlich ab einem Wechselkurs von 1,22 US-Dollar je Euro greifen.

Beeindruckend lesen sich die Markterwartungen, die Airbus langfristig für den Luftfahrtmarkt in seiner jüngsten Investoren-Präsentation skizziert und die die sehr nachhaltige Nachfragesituation nach Flugzeugen untermauert. So soll sich die Anzahl der im Einsatz befindlichen Passagier- und Frachtflugzeuge bis 2038 um 110 Prozent auf dann mehr als 47.500 Flugzeuge erhöhen. Knapp 80 Prozent davon, also rund 39.000 Flugzeuge, werden bis 2038 erst noch ausgeliefert. Ein gigantischer Absatzmarkt, an dem Airbus aktuell gut positioniert zu sein scheint.

3,50 Prozent p.a. Festzins für ein Jahr und 15 Prozent endfälliger Puffer

Die DekaBank 3,20 % Airbus Aktienanleihe 01/2021 (WKN DK0VZM) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 3,20% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Airbus-Aktie am Bewertungstag (15.01.2021) wenigstens auf oder über dem Basispreis (85,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Airbus-Aktien zu 85% des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 03.01.2020 bis 17.01.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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