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AKK - Nato wird womöglich über Ausweitung von Einsatz im Baltikum beraten

Reuters

Rukla (Reuters) - Die Nato wird als Konsequenz aus dem Ende des INF-Abrüstungsvertrags Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zufolge möglicherweise über eine Ausweitung ihres Militäreinsatzes im Baltikum beraten.

AKK - Nato wird womöglich über Ausweitung von Einsatz im Baltikum beraten

Es sei wichtig, dass die Nato in großer Geschlossenheit über ihre nächsten Schritte entscheide, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag bei einem Besuch der deutschen Truppen im litauischen Rukla. Es gebe Wünsche, die Luftraumüberwachung in der Region, an der sich auch Deutschland regelmäßig mit Kampfjets beteiligt, um eine Flugabwehr zu erweitern. "Das könnte eine der Thematiken sein, aber das werden die nächsten Gremiensitzungen der Nato zeigen müssen."

Der litauische Verteidigungsminister Raimundas Karoblis appellierte an die Nato, eine Flugabwehr zum Schutz von Truppen in seinem Land zu stationieren. „Wir sprechen über eine Flugabwehr zum Schutz dieser Battle Group hier“, sagte er in Rukla. Es handle sich um eine Angelegenheit der gesamten Nato, und natürlich müssten derartige Systeme auch verfügbar sein. Karoblis spielte damit auf die Tatsache an, dass Deutschland seine Heeresflugabwehr vor einigen Jahren abgeschafft hatte und nun angesichts der veränderten Bedrohungslage erst wieder aufbauen muss.

Die Nato hat in den drei Baltenstaaten und in Polen vier Bataillone stationiert, sogenannte Battle Groups, die als eine Art Stolperdraht im Falle eines russischen Angriffs in der Region dienen sollen. Deutschland führt den 1200 Soldaten starken Verband in Litauen und hat dazu selbst 550 Soldaten in Rukla stationiert.

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