Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

AKK - Vieles spricht für Fortsetzung des Afghanistan-Einsatzes

Reuters

Masar-i-Scharif (Reuters) - Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer setzt auf eine Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan nach Ablauf des aktuellen Mandats Ende März.

AKK - Vieles spricht für Fortsetzung des Afghanistan-Einsatzes

Die Entscheidung über eine Fortsetzung des Engagements werde im Frühjahr fallen, sagte die Ministerin am Montag bei ihrem ersten Besuch der deutschen Soldaten in Masar-i-Scharif. Dabei werde auch eine Rolle spielen, wie sich die Friedensverhandlungen entwickelten. "Aber Stand heute würde ich sagen, dass sehr vieles dafür spricht, dass die Arbeit, die wir begonnen haben und die noch nicht beendet ist, auch fortgesetzt werden kann."

Kramp-Karrenbauer sprach von einem langen, schwierigen Weg. Die Arbeit sei noch nicht erledigt. Der seit 18 Jahren andauernde Einsatz am Hindukusch sei jedoch nicht gescheitert, es gebe Fortschritte. 

US-Präsident Donald Trump hatte vor einigen Tagen bei seinem ersten Besuch in Afghanistan eine Wiederaufnahme der US-Friedensverhandlungen mit den radikalislamischen Taliban angekündigt, die er im September nach einem Anschlag gestoppt hatte. Direkte Verhandlungen mit der afghanischen Regierung lehnen die Islamisten bisher ab. Deutschland half zuletzt, Treffen zwischen Vertretern der afghanischen Gesellschaft und den Taliban zu arrangieren, die den Weg für direkte Friedensgespräche ebnen könnten.

Knock-Outs zum DAX

In beiden Richtungen mit festem Hebel DAX handeln und überproportional partizipieren!

Kurserwartung
DAX-Index wird steigen
DAX-Index wird fallen
Höhe des Hebels
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Derzeit sind noch etwa 1300 deutsche Soldaten als Teil eines Nato-Beratungseinsatzes am Hindukusch stationiert, gut 1000 von ihnen in Masar-i-Scharif. Trumps erklärtes Ziel ist es, den längsten Kriegseinsatz der USA gegen Sicherheitsgarantien der Taliban zu beenden und die amerikanischen Soldaten vom Hindukusch abzuziehen. Die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten etwa in der Syrien-Politik nährt bei den Verbündeten allerdings die Sorge vor einem unabgestimmten Abzug der US-Truppen, der auch das Aus für den Rest des Nato-Einsatzes bedeuten dürfte.

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Werte aus dem Artikel

Dow Jones 27.677,79 Pkt.+0,10%
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf DAX (186.442)

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "DAX" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten