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Aktien Asien: Wirtschaftsdaten ziehen Nikkei leicht ins Minus

dpa-AFX

TOKIO (dpa-AFX) - Ohne klare Richtung und nur wenig verändert haben sich Asiens wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte präsentiert. Als genereller Belastungsfaktor wurde die Schwäche des Rohstoffsektors genannt. Durchwachsene Vorgaben von der Wall Street am Vortag konnten keine Impulse liefern. Die japanische Börse knickte wegen enttäuschender Konjunkturdaten etwas ein. Die chinesischen Festlandsbörsen kamen überwiegend freundlich aus dem langen Feiertagswochenende zurück.

Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia Pacific verlor zuletzt 0,20 Prozent auf 178,12 Punkte. Auch an der Börse in Tokio waren die Vorzeichen rot: Der Nikkei , der die 225 größten Aktien Japans repräsentiert, büßte 0,14 Prozent auf 19 650,57 Punkte ein.

Dabei konnte Nippons Leitindex auch von einem etwas schwächeren Yen nicht profitieren. Händler begründeten die moderate Abwärtsbewegung mit dem Hinweis, dass die japanische Industrieproduktion im April trotz eines 4-prozentigen Anstiegs auf den höchsten Stand seit 2008 leicht unter den Erwartungen ausgefallen sei.

In China stieg der CSI-300-Index , der die 300 größten Werte an den Börsen in Shanghai und Shenzhen abbildet, letztlich um 0,36 Prozent auf 3492,88 Punkte. Der besser als erwartet ausgefallene Einkaufsmanagerindex chinesischer Industriebetriebe wurde als kursstützend angesehen.

In Hongkong pendelte der Hang-Seng-Index zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten und zeigte sich kurz vor Handelsschluss mit minus 0,09 Prozent bei 25 677,91 Punkten.

Der australische ASX-200-Index rückte um 0,12 Prozent auf 5724,57 Punkte vor. Dabei hätten Kursgewinne im schwergewichteten Bankensektor die Verluste der Bergbauwerte überkompensiert, hieß es. Die Finanztitel profitierten von der Nachricht, dass die australische Regierung die Erstentrichtung der beschlossenen Bankensteuer verschoben habe.

Im indischen Mumbai, wo noch gehandelt wird, stieg der Sensex-Index zuletzt um 0,09 Prozent auf 31 186,67 Zähler./edh/fbr

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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