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Aktien Frankfurt: Dax pendelt um Vortagsschluss - 13 000 Punkte bleiben im Blick

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Donnerstag erneut um seinen Vortagesschluss gependelt und hat sich damit stabil gehalten. Die Marke von 13 000 Punkten bleibt damit zwar weiter im Visier, aber nach wie vor schwer erreichbar.

Gegen Mittag zeigte sich der Leitindex mit plus 0,03 Prozent auf 12 975,04 Punkte fast unverändert. "Der Index klebt mehr oder weniger knapp unterhalb von 13 000 Punkten und kleinere Rückschläge im Tagesverlauf werden sofort wieder für Nachkäufe genutzt", kommentierten die Experten vom Börsenstatistik-Magazin "Index-Radar".

Der MDax der mittelgroßen Werte stieg um 0,35 Prozent auf 26 026,64 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax erreichte einen neuen Höchststand seit Februar 2001 und gewann zuletzt 0,20 Prozent auf 2514,93 Punkte. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 gab zugleich um 0,10 Prozent nach.

An der Wall Street hatte es tags zuvor neue Rekorde gegeben und in Japan hatte der Nikkei 225 im Handelsverlauf den höchsten Stand seit 1996 erreicht. Derweil gibt es in der Katalonien-Krise laut übereinstimmenden Presseberichten nun zwei Ultimaten der spanischen Zentralregierung. Bis Montag muss der katalanische Regionalregierungschef Carles Puigdemont erklären, ob er bei seiner Rede am Dienstagabend die Unabhängigkeit der Region erklärt hat oder nicht. Bis spätestens Donnerstag kommender Woche muss Puigdemont wieder die verfassungsmäßige Ordnung Spaniens respektieren.

Unter den Einzelwerten im Dax legten die Aktien der Lufthansa an der Index-Spitze um 3 Prozent zu. Knapp zwei Monate nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin wird in Kürze die Entscheidung über die Aufteilung der Fluggesellschaft bekannt gegeben. Lufthansa will einen großen Teil der Air-Berlin-Maschinen übernehmen. Zudem gibt es positive Analystenkommentare, etwa vom US-Analysehaus Bernstein und der britischen Bank HSBC. Das Papier des Flughafenbetreibers Fraport legte nach Verkehrszahlen für August um etwas mehr als ein halbes Prozent zu.

Südzucker , die am Vortag dank der Prognoseanhebung ihrer Bioethanol-Tochter Cropenergies um etwas mehr als 2 Prozent gestiegen waren, sackten zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mai 2016. Zuletzt büßten sie etwas mehr als 3 Prozent ein. Mehrere Händler und Analysten verwiesen darauf, dass die vorgelegten eigenen Zahlen des Zuckerkonzerns zum zweiten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien.

Die Anteile der Norma Group hingegen profitierten mit einem Kursgewinn von 1,5 Prozent von einer positiven Studie der französischen Bank Societe Generale. Analyst Sebastian Ubert hält Norma für einen Top-Nischenanbieter im Bereich Verbindungstechnik, sieht rosige Zeiten auf den Autozulieferer zukommen und nahm die Bewertung mit einer Kaufempfehlung auf./ck/men


Von Claudia Müller, dpa-AFX

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