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Aktien New York Ausblick: Dow leicht im Minus erwartet

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street dürfte am Donnerstag vor den anstehenden US-chinesischen Handelsgesprächen mit leichten Verlusten starten. Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,12 Prozent tiefer bei 26 315 Punkten. "Beinahe täglich wechseln sich Sorgen über ein Scheitern mit neuen Hoffnungen auf eine Annäherung ab", äußerte sich Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader zu den an diesem Donnerstag beginnenden Verhandlungen beider Länder.

Frische US-Konjunkturdaten hatten vorbörslich kaum Einfluss auf den Dow. Die US-Inflation hat sich im September nicht verändert. Die Verbraucherpreise legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg der Rate auf 1,8 Prozent gerechnet. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist überraschend gesunken.

Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung brachte keine sensationellen Neuigkeiten. Die Mitglieder der Fed sahen zuletzt wachsende Gefahren für die künftige wirtschaftliche Entwicklung in den USA. Dies gelte vor allem für die Unsicherheit, die von Handelskonflikten und der schwächelnden Weltwirtschaft ausgehe, hieß es. Auf der Sitzung im September hatte die Fed den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte reduziert. Es war die zweite Zinssenkung in Folge.

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Aus Unternehmenssicht könnten die Aktien von Delta Air Lines einen Blick wert sein. Obwohl die Fluggesellschaft im dritten Quartal die Gewinnerwartungen der Wall Street übertroffen hatte, kamen die Zahlen am Markt zunächst nicht gut an. Im vorbörslichen Handel sackten die Aktien um knapp 4 Prozent ab. Ein Grund dürfte der verhaltene Geschäftsausblick sein: Delta stellte für das laufende Quartal ein bereinigtes Ergebnis von 1,2 bis 1,5 Dollar pro Aktie in Aussicht. Analysten hatten mit mehr gerechnet.

Die US-Fluggesellschaft American Airlines rechnet in diesem Jahr nicht mehr mit einer Wiederinbetriebnahme der nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Boeings vom Typ 737 Max. Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, die Maschinen bis zum 16. Januar aus dem Flugplan zu nehmen. Boeings Problemflieger fallen somit in der von starkem Reiseaufkommen geprägten Weihnachtszeit aus. Zuvor hatte American 737-Max-Flüge bis zum 3. Dezember gestrichen. Die Aktien der Fluggesellschaft fielen vorbörslich um knapp 2 Prozent.

Die Cisco-Papiere büßten vorbörslich 1,4 Prozent an Wert ein. Zuvor hatten die Analysten von Goldman Sachs die Aktien des Netzwerkausrüsters von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 56 auf 48 Dollar reduziert./edh/fba

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23.10.2019, 22:20, außerbörslich
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