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Aktien New York: Indizes wieder im Minus - Cisco und Walmart belasten

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag wechselhaft. Nach schwachem Start und zwischenzeitlichem Dreh ins Plus stand er zwei Stunden vor Schluss wieder mit einem halben Prozent im Minus. Ausgebremst wurde er von Kursverlusten nach Zahlen bei Cisco und Walmart . Der steigende Ölpreis hingegen stützte einige Energiewerte.

Ansonsten blieben die Renditen am Anleihemarkt im Fokus, die zuletzt für Anleger immer attraktiver geworden waren. Zehnjährige US-Rentenpapiere rentieren neuerdings mit mehr als 3,1 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit 2011. Am Donnerstag allerdings blieb der Renditeanstieg im kleinen Rahmen. Aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA gaben ein insgesamt recht solides Bild ab.

Auch der breite Markt und die Technologiewerte fielen nach zwischenzeitlichen Gewinne wieder unter ins Minus. Der S&P-500-Index verlor 0,39 Prozent auf 2711,97 Zähler, während es für den Nasdaq 100 um 0,83 Prozent auf 6872,39 Punkte abwärts ging.

Unter den Einzelwerten zogen einige Konzerne mit ihren Quartalsbilanzen die Aufmerksamkeit auf sich. Der Netzwerk-Spezialist Cisco enttäuschte mit seinem Ausblick, bei dem sich Börsianer etwas mehr Optimismus gewünscht hatten. Nach bisher gutem Lauf in diesem Börsenjahr ging es für die Papiere als Dow-Schlusslicht um 3,65 Prozent abwärts.

Der US-Händler Walmart war mit mehr Umsatz in das neue Geschäftsjahr gestartet. Nach solidem Auftakt drehten die Papiere aber deutlich ins Minus und verloren zuletzt 2,5 Prozent. Börsianern zufolge konzentrierten sich die Anleger letztlich mehr auf ein rückläufiges operatives Ergebnis im US-Geschäft, das eine Beschleunigung im Online-Handel überschattet habe.

Im Online-Geschäft gab es just auch eine Nachricht, die bei Walmart für mehr Konkurrenz sorgen könnte: die Supermarktkette Kroger hat sich beim britischen Online-Lebensmittelhändler Ocado beteiligt - und will künftig auf dessen Technologie-Plattform zurückgreifen. Experten vermuten dahinter eine Maßnahme, um Amazon und Walmart anzugreifen. Die Kroger-Papiere rückten um 2,5 Prozent vor.

Für die Anleger der Warenhauskette JCPenney dagegen war der Donnerstag ein schwarzer Tag. Die Aktien sackten um 13 Prozent ab, weil das Unternehmen für das erste Quartal einen Umsatzrückgang vermeldete und den Ausblick für das Gesamtjahr kürzte.

Ansonsten blieb der Ölpreis in den USA mit seinem anhaltenden Höhenflug ein starkes Thema. Die US-Ölsorte WTI erreichte zeitweise ihren höchsten Preis seit November 2014 und stützte so die Energiewerte, deren Branchenindex mit einem Anstieg um fast 1 Prozent führend im marktbreiten S&P-500-Index war. Rückenwind gab dies unter anderem der Öldienstleisterbranche, wie Zugewinne bei Halliburton und Schlumberger von 2,5 beziehungsweise 1,7 Prozent zeigen.

Wells-Fargo-Aktien dagegen gehörten unter den Nebenwerten mit 1,7 Prozent zu den Verlierern. Hier belasteten vermeintliche Mitarbeitermanipulationen den Kurs. Das "Wall Street Journal" hatte zuvor unter Berufung auf Kreise berichtet, dass Mitarbeiter Informationen in Dokumenten für Geschäftskunden manipuliert haben. Am Markt hieß es, dies werfe neue Fragen auf hinsichtlich des Risikomanagements des Finanzinstituts./tih/he

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