Aktien Wien Schluss: ATX verliert 0,2 Prozent, Omikron im Fokus

dpa-AFX

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch knapp behauptet geschlossen. Der heimische Leitindex ATX beendete den Handel am Feiertag mit einem Minus von 0,24 Prozent bei 3812,80 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime fiel um 0,24 Prozent auf 1913,70 Zähler.

An anderen Börsen ging es teilweise etwas deutlicher nach unten. Marktteilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Börsenerholung. Gestützt wurden die Märkte dabei aber von einer Nachricht über die Wirksamkeit des Pfizer-Impfstoffs gegen die neue Omikron-Variante des Coronavirus.

Zudem schürten jüngste Meldungen Hoffnungen auf einen nur milden Krankheitsverlauf bei Omikron. Dem standen allerdings schlechte Nachrichten zum kriselnden chinesischen Immobiliensektor gegenüber.

Stark gesucht waren am Mittwoch Verbund. Die Aktien des Stromkonzerns stiegen bei höherem Volumen um 2,30 Prozent. Ein noch größeres Plus von 4,90 Prozent verbuchten Titel des Feuerwehrausrüsters Rosenbauer und waren damit die Tagesgewinner im prime market.

Lenzing-Aktien stiegen nach einer Empfehlung um 1,10 Prozent auf 110,40 Euro. Die Baader-Bank hat in einer Liste ihrer 19 Top-Aktienanlage-Ideen für das Jahr 2022 auch die Aktien des oberösterreichischen Faserherstellers mit einem Kursziel von 149,00 Euro empfohlen. Lenzing dürfte von einer erwarteten Erholung der Viskose-Preise und vom EU-Einwegplastik-Verbot profitieren, schreiben die Baader-Analysten in ihrer aktuellen Studie.

Größere Abgaben gab es in den Bankwerten Raiffeisen Bank International (minus 2,82 Prozent) und BAWAG (minus 2,11 Prozent). Schwach zeigten sich auch Titel der Bau- und Immobilienbranche wie UBM (minus 2,76 Prozent), Porr (minus 2,42 Prozent), Immofinanz (minus 1,67 Prozent) oder CA Immo (minus 1,58 Prozent).

Wichtige Unternehmens- oder Konjunkturnachrichten gab es Mittwoch nicht. Viele Anleger dürften jetzt die am Freitag anstehenden US-Inflationsdaten abwarten, schreiben die Helaba-Analysten. Zuletzt mehrten sich die Sorgen, dass die US-Notenbank angesichts der jüngsten Preissteigerungen schneller als gedacht von ihrer lockeren Geldpolitik abrückt./mik/spo/APA/nas

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14.01.2022, 17:50, Wiener Börse

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