Allianz beendet 2019 mit Rekorden

Hussam Masri

Werbung. In der anhaltenden Phase der Niedrig- und Negativzinsen haben Lebensversicherungen an Attraktivität verloren, weil die früher üblichen Garantieverzinsungen kaum noch darstellbar sind. Die Anbieter denken dementsprechend um und konzentrieren sich vermehrt auf andere Bereiche. So hat die Allianz beispielsweise ihre Sachversicherungssparte durch Zukäufe gestärkt. Allen Abgesängen auf das Modell der Lebensversicherungen zum Trotz erwies sich zuletzt aber ausgerechnet diese Sparte als Wachstumsmotor. Am Heimatmarkt schaffte die Allianz Deutschland bei den Lebensversicherungen einen Umsatzsprung von 23,2 Prozent auf 27,7 Mrd. Euro im Gesamtjahr 2019. Klaus-Peter Röhler, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland, sprach sogar vom „besten Neugeschäft aller Zeiten“. Unter anderem dank dieser Entwicklung konnte die Allianz Deutschland eine 22,7-prozentige Nettogewinnsteigerung auf 2,0 Mrd. Euro vorweisen.

Auch konzernweit waren es 2019 insbesondere Lebens- und Krankenversicherungen, die zu einem erfreulichen Zahlenwerk beitrugen. Zudem konnte die Allianz im Bereich Vermögensverwaltung mit Pimco und Allianz Global Investors 75,8 Mrd. Euro an zusätzlichen Kundengeldern einsammeln und steigerte das gesamte verwaltete Vermögen auf 2.268 Mrd. Euro. Auf dieser wachsenden Basis erzielte die Sparte höhere Gebühreneinnahmen. Das Ergebnis in der Schaden- und Unfall-Sparte war jedoch rückläufig. Insgesamt kletterte das operative Ergebnis 2019 um drei Prozent auf 11,9 Mrd. Euro bis nahe an die Obergrenze des Zielkorridors von 11 bis 12 Mrd. Euro. Mit diesem fünften Anstieg in Folge konnte Europas größter Versicherer die Erwartungen von Analysten übertreffen, obwohl die Schadenreserven in der Industrieversicherung erhöht werden mussten. Der Nettogewinn stieg im Vorjahresvergleich um 6,1 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro und legte je Aktie nach Rückkäufen noch etwas stärker um 8,4 Prozent auf das Rekordniveau von 18,90 Euro zu. Mit dem Umsatz aus Versicherungsprämien und Fondsgebühren ging es 2019 um fast acht Prozent im Vorjahresvergleich auf 142,4 Mrd. Euro nach oben.

Angesichts dieser Resultate ist die Allianz zuversichtlich ins neue Jahr gestartet. Diesmal soll das operative Ergebnis 12,0 Mrd. Euro erreichen, wobei auch 2020 plus oder minus 500 Mio. Euro um das mittlere Niveau einkalkuliert werden. Außerdem ist eine Dividendenanhebung um 0,60 Euro gegenüber dem Vorjahr auf 9,60 Euro pro Aktie geplant. Vorbehaltlich der entsprechenden Beschlussfassung auf der diesjährigen Hauptversammlung am 06. Mai handelt es sich dabei um die siebte Erhöhung in Folge. Und auch in den kommenden Jahren prognostizieren Analysten steigende Dividenden, die für den Aktienkurs stützend wirken könnten. Somit gehört die Allianz-Aktie zu den dividendenstarken Werten im DAX mit einer prognostizierten Dividendenrendite bezogen auf den aktuellen Aktienkurs im Fünfprozentbereich (Stand 02.03.2020). Darüber hinaus hat das Management kürzlich ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt, das bis zu 1,5 Mrd. Euro umfassen soll.

Die hohe erwartete Dividendenrendite und der jüngste Volatilitätsanstieg aufgrund der allgemeinen Börsenkorrektur sind Aspekte, die verschiedenen Alternativen zum Direktinvestment bei der Festlegung aussichtsreicher Parameter in die Karten spielen. Für klassische Express-Zertifikate mit endfälligen 50-Prozent-Barrieren lassen sich dadurch hohe Zinsen konstruieren.

8,60 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 50 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank Allianz Express-Zertifikat 06/2026 (WKN DK0WND) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des maßgeblichen Zinsbetrags, der sich aus 86,00 Euro Zinsen für jede vergangene Periode ergibt. Die hierfür zu behauptende Tilgungsschwelle wird in Höhe des Startwerts fixiert. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im Juni 2026 die maximale Auszahlung von 1.516,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn die Allianz-Aktie am Bewertungstag auf oder über dem Startwert schließt. Ein niedrigerer Aktienschlusskurs am Bewertungstag, der wenigstens die Barriere (50,00 Prozent des Startwerts) behauptet, führt zur Rückzahlung des Nennbetrags ohne Zinsen.

Verluste entstehen bei einer Barrierenunterschreitung am Bewertungstag. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Allianz-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 09.03.2020 bis 03.04.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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