AMD Long: 97 Prozent Chance

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AMD hat es geschafft, aus dem Schatten von Intel zu treten und entwickelt sich mittlerweile zu einer der Top-Aktien an der Wall Street. So schaffte es der Chiphersteller erneut, die Konkurrenz auszustechen und als Chiplieferant für den neuesten US-Supercomputers zu fungieren. AMD liefert sowohl CPUs der neuesten Generation wie auch den neuesten Grafikchip für das Projekt. Dieser Auftrag führt auch zur schnelleren Umsetzung der highend Produktpalette bei AMD. Die weltweiten Quarantänemaßnahmen sollten AMD nicht in dem Ausmaß treffen wie beispielsweise die Luftfahrtindustrie. Die Firmen weltweit substituieren gestrichene Flüge durch Hard-und Software für Telekonferenzen Weiters wird Büroarbeit durch die Einrichtung von homeoffices „corona-tauglich“ gemacht, was wiederum die Nachfrage nach weiterer Hard- und Software erhöht. Wenn die Lieferketten wieder intakt sind, sollte dies der Chipindustrie und somit AMD zugutekommen
.
Zum Chart .
Trotz des hohen Betas in Bezug zum S&P 500 hat der AMD-Kurs im Corona-selloff „nur“ 37 % nach unten korrigiert. Mit gestrigem Stand beträgt das Minus noch 25 %. Zu diesem Kurs notierte das Papier erst Anfang Februar 2020. Das heißt, dass die Aktionäre nur um knappe 2 Monate zurückgeworfen wurden. Charttechnisch drehte der Kurs an der Unterstützung bei 37,10 US-Dollar und setzt zu einer „V“-förmigen Erholung an, die bis zum Retracement bei 47,89 US-Dollar hochgelaufen ist. Auf Sicht der letzten 4 Wochen konnte AMD die Benchmark S&P 500 deutlich hinter sich lassen, wobei sich das Papier ab 17. März deutlich vom allgemeinen selloff abkoppeln konnte. Sollte der Markt wieder in den Abverkaufsmodus schalten, würde die über das Jahr berechnete Korrelation des Wertes mit dem S&P 500 von 0,57 wieder in Richtung 1 wandern und alte Tiefs bei 37,11 US-Dollar testen. Sollte sich der Markt jedoch weiter stabilisieren, kann AMD von seiner neu erkämpften Marktposition profitieren und steigende Umsätze wie auch Kurse verbuchen.

AMD (Tageschart in US-Dollar) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 47,89 // 52,20 US-Dollar
Unterstützungen: 42,20 // 37,10 US-Dollar

Fazit Der Aktienkurs von AMD kann sich auf Sicht der letzten 3 Wochen deutlich von der Benchmark S&P 500 absetzen. . Der Mini Future Long (WKN MC7RE3) ermöglicht es dem Investor, mit einem Hebel von 5,7 von einem steigenden Kurs der AMD-Aktie zu profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt 5,04 US-Dollar (11,10 Prozent). Der Einstieg in diese Strategie bietet sich unter der Beachtung eines Stoppkurses bei 41,50 US-Dollar an. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 4,30 Euro. Das mittelfristige Ziel könnte bei 54,00 US-Dollar liegen (15,79 Euro beim Mini Future). Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Idee beträgt 2,1 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MC7RE3 Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 8,01- 8,10 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 36,82 US-Dollar Basiswert: AMD
KO-Schwelle: 40,50 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 45,53 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 15,79 Euro
Hebel: 5,7 Kurschance: + 97 Prozent
Quelle: Morgan Stanley

Trends-Update: Deutsche Börse

Die am 19. März 2020 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN CY946S auf eine steigende Aktie der Deutschen Börse zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Mini Future Long schloss am 26. März zum Geldkurs von 3,85 Euro und lag mit 128 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 117,52 Euro nachziehen. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 3,49 Euro.

Deutsche Börse (Tageschart in Euro)

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

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27.03.2020, 21:00, Nasdaq

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