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Amerika im Aktienglück

DEKA
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Wochenrückblick: Die amerikanischen Aktienindizes S&P 500 und NASDAQ haben neue Allzeithochs erreicht. Der Deutsche Aktienindex DAX ließ sich auch nicht lumpen und schaffte es auf ein neues Jahreshoch. Was war passiert? Haben sich alle konjunkturellen und geopolitischen Nebelschwaden gelichtet? Mitnichten! Es gab täglich wechselnde Wasserstandsmeldungen über die Handelsgespräche zwischen den USA und China und auch nur gemischte Konjunkturdaten. Die Briten sind weiter in der EU, auch Premierminister Johnson hat den Brexit immer noch nicht hinbekommen. Die Berichtssaison der US-Unternehmen verläuft weiter euphoriebefreit. Von aufgeklarten Perspektiven für die Börsen kann also kaum die Rede sein, aber all dies und die von der US-Notenbank Fed gelieferte Zinssenkung haben in den vergangenen Tagen für freundliche Aktienmärkte gereicht.

Aktien: Die Aktienmärkte legen weiter zu und erzielten in den USA neue Rekordhöchststände. Der DAX kletterte auf ein neues Jahreshoch. Die US-Notenbank reduzierte erneut den Leitzins um 25 Basispunkte, das britische Parlament einigte sich auf Neuwahlen im Dezember und die wichtigsten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Letztere zeichnen weiter das Bild eines passablen, im historischen Vergleich aber verhaltenen Wachstums. Die Unternehmensberichtssaison für das 3. Quartal war in den USA gewohnt solide und ist inzwischen weit fortgeschritten. In Europa hingegen stehen zwei Wochen mit zahlreichen Quartalsberichten bevor. Die bisherigen Ergebnisse waren ge-mischt. Die wichtigsten Wirtschaftsdaten in dieser Woche sind die Produktions- und Handelsdaten aus Deutschland sowie der US-ISM für das nicht verarbeitende Gewerbe.

Renten: Der Start der Nettoanleihekäufe der EZB bietet stetige Unterstützung für die Zins- und Spreadmärkte in der Eurozone in den kommenden Wochen. Nach dem Rückgang der Renditen in der vergangenen Woche kommt zudem verstärkte Nachfrage aus dem Versicherungssektor im ultra-langen Laufzeitbereich hinzu. 10-jährige Bundrenditen sollten sich in dieser Situation zwischen -0,40 % und -0,35 % seitwärts bewegen. Zusätzliche deutliche Renditerückgänge sollten ohne Rückenwind von den Zentralbanken schwierig bleiben. Spreads bei Covered Bonds aber auch bei Solva-Papieren im längeren Laufzeitbereich sollten aufgrund der EZB-Käufe weiterhin leichtes Einengungspotential haben.

Rohstoffe: Eine volatile Woche liegt hinter den Rohstoffpreisen. Nur gegen Ende vergangener und Anfang dieser Woche zeichnete sich eine klare Richtung ab: Die Ölpreise legten aufgrund der Zuversicht im Handelskonflikt, der guten US-Arbeitsmarktdaten und gestützt durch die Zinssenkung der US-Notenbank Fed zu. Letztere verhalf der Goldnotierung ebenfalls zu einem Sprung nach oben. Und für den Moment kann nicht mal die verstärkte Risikofreude an den Finanzmärkten, die sich in Rekordständen bei Aktien widerspiegelt, dem Goldpreis etwas anhaben.

Wochenausblick: In dieser Woche gibt es keinen echten Hingucker. So können die Marktteilnehmer ein wenig durchschnaufen. Es sind aber ein paar Themen, denen etwas Beachtung geschenkt werden darf: Der Brexit flackert auf, wenn sich am Mittwoch das britische Parlament auflöst und der Wahlkampf beginnt. Auch die Bank of England wird bei ihrer Sitzung am Donnerstag Worte zum Brexit verlieren. Neue Konjunkturdaten aus Deutschland sind zudem von Interesse: Am Mittwoch der Auftragseingang in der Industrie und am Donnerstag die Produktion im produzierenden Gewerbe könnten Hinweise auf den Gesundheitszustand der deutschen Volkswirtschaft geben. Und schließlich schreitet die Bilanzsaison sowohl in Europa als auch in den USA voran.


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