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Angeschlagener Möbelkonzern Steinhoff verschiebt erneut Bilanzvorlage

dpa-AFX

JOHANNESBURG/AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der krisengeschüttelte Möbelhändler Steinhoff verschiebt die Vorlage seiner testierten Bilanz erneut. Steinhoff begründete dies am Donnerstag damit, dass die vom Unternehmen wegen Unregelmäßigkeiten bei der Bilanz angeheuerten Prüfer von PwC ihre Untersuchung nicht vor Ende Februar 2019 abgeschlossen haben werden. Deshalb werde Steinhoff voraussichtlich erst Mitte April 2019 seine testierten Bilanzen für die jeweils Ende September abgelaufenen Geschäftsjahre 2017 und 2018 vorlegen.

Der Bilanzskandal hatte Steinhoff schwer erschüttert. In verschiedenen Ländern wird gegen die an den Börsen in Frankfurt und Johannesburg (Südafrika) gelistete Gruppe mit Wurzeln im niedersächsischen Westerstede ermittelt. Seit der Ankündigung der Bilanzunregelmäßigkeiten vor einem Jahr wurden 96 Prozent des Börsenwertes vernichtet. Das Papier ist nunmehr ein Pennystock und kostete zum Börsenschluss am Dienstag 11,49 Euro-Cent. Seit dem Ausbruch der Krise ist das Unternehmen um Schadensbegrenzung bemüht. Hierzulande war Steinhoff für die Kette Poco bekannt, die das Unternehmen mittlerweile verkauft hat./mne/men/fba

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