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Anschläge auf Bahnkabel bundesweit - Staatsschutz alarmiert

Reuters

Berlin (Reuters) - Wenige Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg sind bundesweit ein Dutzend Signalkabel der Bahn in Brand gesetzt worden.

Es gebe zwölf Fälle und zwei weitere Versuche, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Potsdam am Montag. Eingesetzt wurden laut Bundesinnenministerium Spreng- und Brandvorrichtungen. Der Staatsschutz der Landeskriminalämter sei eingeschaltet. Auf einem Internetportal der linken Szene wurde ein Bekennerschreiben mit einem Verweis auf das G20-Treffen veröffentlich. Die Polizei prüft die Echtheit. Die Deutsche Bahnmeldete Verzögerungen und Zugausfälle auf mehreren IC und ICE-Linien sowie im Regionalverkehr.

In der Vergangenheit hatten Linksextremisten mehrfach Anschläge auf Signalkabel verübt, um den Zugverkehr zu stören. Am 7. Und 8. Juli treffen sich die Staats- und Regierungschef der 20 wichtigsten Staaten der Welt in Hamburg. Besonders die linke Szene hat massive Proteste angekündigt. Die Brände führten auf den Bahnverbindungen Hamburg-Lübeck, Köln-Dortmund sowie bei der Berliner S-Bahn und im Raum Leipzig/Dresden zu Ausfällen und Verspätungen. Auch der Verkehr über Dresden in Richtung Prag war betroffen.

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