Armenien - Türkei hat 4000 Kämpfer aus Syrien nach Aserbaidschan geschickt

Reuters

Moskau (Reuters) - Armenien hat der Türkei vorgeworfen, sich massiv in den Konflikt um die Region Bergkarabach einzumischen.

Die Agentur Interfax zitierte am Montag den armenischen Botschafter in Russland mit den Worten, die Türkei habe rund 4000 Kämpfer aus Nordsyrien nach Aserbaidschan geschickt. Die Agentur Ria berichtete, der Botschafter habe erklärt, die Kämpfer würden bei den Zusammenstößen in Bergkarabach eingesetzt. Aserbaidschan wies die Vorwürfe zurück.

Armenien und Aserbaidschan hatten ihre am Sonntag ausgebrochenen Kämpfe um Bergkarabach auch in der Nacht zum Montag fortgesetzt. Bei den schwersten Zusammenstößen zwischen beiden Ländern seit 2016 waren am Sonntag zahlreiche Menschen getötet worden. Beide streiten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion über die Zugehörigkeit von Bergkarabach, das hauptsächlich von Armeniern bewohnt wird und sich 1991 von Aserbaidschan lossagte.

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