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Audi-Beschäftigte in Neckarsulm fürchten um Perspektive ihres Werks

Reuters

München (Reuters) - Im Ringen um die Mittelverteilung im Volkswagen-Konzern sorgen sich Arbeitnehmer im schwach ausgelasteten Audi-Werk Neckarsulm um die Zukunft ihres Standorts.

Audi-Beschäftigte in Neckarsulm fürchten um Perspektive ihres Werks

"Schichtstreichungen und offene Modellentscheidungen verunsichern die Belegschaft seit Monaten. Wir brauchen endlich Antworten zur Perspektive des Standorts und Stabilität in unserem Unternehmen", sagte Betriebsratschef Rolf Klotz am Dienstag in Neckarsulm bei einer Informationsveranstaltung vor rund 5000 Beschäftigten.

Das Werk sei auf 300.000 Autos jährlich ausgelegt, baue aber das dritte Jahr in Folge weniger als 200.000 Fahrzeuge. Klotz erneuerte die Forderung, den Standort wie das Schwesterwerk in Ingolstadt für die Produktion von Elektrofahrzeugen auszustatten. Seit der Vorstand zu Jahresbeginn zwei zugesagte E-Modelle infrage gestellt habe, ringe der Betriebsrat um eine Perspektive für die rund 17.000 Beschäftigten in Neckarsulm.

Ein Audi-Sprecher bekräftigte, das Unternehmen wolle die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern über künftige Werksbelegung und Beschäftigung bis Jahresende abschließen. Parallel befasst sich am Mittwoch der Audi-Aufsichtsrat mit der Planung der kommenden fünf Jahre. Den Rahmen dafür hatte der Mutterkonzern am vergangenen Freitag gesetzt. Mit einem Milliardenbudget will Volkswagen im Rennen mit Tesla um die Führung in der Elektromobilität Fahrt aufnehmen.

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