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Aufatmen? Dax stabilisiert sich nach Verlusten der letzten Tage

dpa-AFX
Aufatmen? Dax stabilisiert sich nach Verlusten der letzten Tage

Der deutsche Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte von seinen zuletzt klaren Verlusten etwas erholt, wobei die Standardwerte im Dax aber nicht so recht vom Fleck kamen. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der Gefahren für das weltweite Wirtschaftswachstum birgt, blieb auf dem Börsenparkett das beherrschende Thema.

Der deutsche Leitindex endete mit einem mageren Plus von 0,14 Prozent bei 12.695,16 Punkten, nachdem er an den drei vorigen Handelstagen insgesamt mehr als 3 Prozent eingebüßt hatte. "Es bleibt eine wacklige Angelegenheit im Deutschen Aktienindex", stellte Börsenexperte Jochen Stanzl von CMC Markets fest. "Am besten wäre jetzt eine mehrere Tage anhaltende Stabilisierung. Der Markt braucht ein Fundament, um einen neuen Anstieg zu starten."

Der MDax stieg am Mittwoch um 0,32 Prozent auf 26.531,66 Punkte, während der TecDax 1,06 Prozent gewann und auf 2.830,80 Punkte kam.

An den wichtigsten europäischen und US-amerikanischen Börsen bot sich kein einheitliches Bild: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kletterte letztlich um 0,13 Prozent auf 3.439,60 Punkte. Dagegen fiel der Pariser CAC 40 um 0,3 Prozent. Der Londoner FTSE 100 rückte um 0,3 Prozent vor. An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss rund 0,2 Prozent im Minus.

Top-Wert im Dax mit plus 1,4 Prozent waren die Volkswagen-Aktien. Händler werteten dies zum Teil als Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste. Zudem erwies sich die angepeilte strategische Allianz mit dem US-Autobauer Ford als Kursstütze. Andere Autowerte wie Daimler und Continental gaben vor dem Hintergrund der zunehmenden konjunkturellen Unsicherheit jedoch merklich nach. Die Daimler-Anteile wurden zudem vom Bankhaus Metzler von "Buy" auf "Hold" abgestuft.

Das vom Chiphersteller Dialog Semiconductor bekundete Interesse am Touchscreen-Hersteller Synaptics ließ die Papiere des TecDax-Unternehmens anfangs deutlich steigen und dann noch deutlicher fallen. Mit einem Verlust von 3,7 Prozent waren sie das Schlusslicht im TecDax und fielen auf den tiefsten Stand seit Februar 2014. Der mögliche Zukauf weckte auch Skepsis. Vom Analysehaus Bryan Garnier hieß es, es wäre besser, Dialog würde sich in schneller wachsenden Bereichen wie der Autobranche und Industrieanwendungen stärken. Händler befürchten außerdem, Dialog könnte für Synaptics zu viel bezahlen.

Die Kursverluste von Isra Vision der vergangenen Tage nutzten Anleger am Mittwoch zu Aktienkäufen. Die Papiere des Industrieausrüsters gewannen 7,4 Prozent und setzten sich an die Spitze des TecDax. Profitieren könnte das Unternehmen von der am Vortag begonnenen Branchenmesse Automatica in München.


Von Eduard Holetic, dpa-AFX

Foto: Matyas Rehak / Shutterstock.com

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