Bank of America verdoppelt Gewinn dank weniger Risikovorsorge

Reuters

New York (Reuters) - Die Bank of America hat wie ihre heimischen Rivalen die Gewinne zum Jahresauftakt kräftig gesteigert.

Unter dem Strich stand im ersten Quartal mit 7,6 Milliarden Dollar ein doppelt so hohes Plus wie ein Jahr zuvor, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit einem geringeren Gewinn gerechnet. Wie Goldman Sachs und JPMorgan profitierte Bank of America von einem florierenden Aktien- und Anleihegeschäft. Dagegen gingen die Erträge in dem für die Bank of America wichtigen Geschäft mit Verbraucherkrediten zurück.

Zugute kamen dem Institut die billionenschweren Konjunkturhilfen der US-Regierung zur Abfederung der Corona-Krise. Dadurch fielen weniger Kredite aus als erwartet und der Konsum der privaten Verbraucher brach nicht so stark ein wie befürchtet. Außerdem sind die Aussichten für die US-Wirtschaft generell gestiegen. Die Bank löste deswegen bereits gebildete Risikovorsorge für faule Kredite in Milliardenhöhe auf, was sich positiv auf das Ergebnis auswirkte.

Wegen des niedrigen Zinsumfelds blieben die Erträge mit 22,8 Milliarden Dollar konstant. Die Kosten legten um zwei Milliarden Dollar auf 15,5 Milliarden Dollar zu. "Dank eines starken Wachstums im Investmentbanking und in der Vermögensverwaltung ist es uns gelungen, die steigenden Kosten zu absorbieren und trotzdem den Gewinn zu steigern", sagte Finanzchef Paul Donofrio. Die Aktien legten vorbörslich um zwei Prozent zu.

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29.03.2018, 15:30, NYSE Global Index Service
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