Banken und Tourismus-Werte stechen im heutigen Handel hervor – steigende Anleiherenditen und „Reopening“-Ideen treiben die Kurse

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Banken und Tourismus-Werte stechen im heutigen Handel hervor – steigende Anleiherenditen und „Reopening“-Ideen treiben die Kurse

Europaweit sind am Montag insbesondere Bankaktien und Tourismuswerte gefragt gewesen. So kletterten Papiere der Deutschen Bank an der Dax-Spitze auf einen weiteren Höchststand seit August 2018. Lufthansa führten den MDax an. Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan setzt in einer aktuellen Strategiestudie auf einen weiteren Anstieg der Anleiherenditen, der sich günstig auf die Erträge von Finanzkonzernen auswirkt. Zudem sieht er auch weiteres Potenzial bei „Reopening“-Ideen – also Werten, die von einer Lockerung der Restriktionen in der Corona-Pandemie profitieren.

Ausschlaggebend für die Entwicklungen an den Anleihemärkten sind momentan zunehmende Wachstums- und Inflationserwartungen in den USA, die auf das von der Regierung angestoßene Konjunkturpaket in Billionenhöhe zurückgehen. Am Wochenende wurde das Paket durch den Senat abgesegnet. Die Zustimmung des Repräsentantenhauses gilt als nahezu sicher, da die demokratische Partei von Präsident Joe Biden dort über eine klare Mehrheit verfügt.

Der dadurch steigende Dollar setzt daher den Euro zunehmend unter Druck, der am Montag weiter nachgegeben hat und erneut auf einen dreimonatigen Tiefstand gefallen ist. Am Vormitttag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1880 US-Dollar und damit so wenig wir seit gut drei Monaten nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1938 Dollar festgesetzt.

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Deutsche Konjunkturdaten enttäuschten und sorgten für zusätzliche Belastung. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ging im Januar deutlich zurück. Analysten verwiesen allerdings auf einige Sonderbelastungen. Dennoch dürfte es für die Industrie schwer werden, ein Schrumpfen der Gesamtwirtschaft im ersten Quartal zu verhindern, erklärte ING-Chefökonom Carsten Brzeski. Die Industrie ist bisher wesentlich besser durch die Corona-Krise gekommen als die Dienstleiter, weil letztere stärker durch die Virus-Beschränkungen betroffen sind.

onvista/dpa-AFX

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