BASF-Chef schließt Übernahmeinteresse an Chemiekonzern nicht aus

Reuters

Frankfurt (Reuters) - BASF könnte nach Einschätzung von Vorstandschef Martin Brudermüller angesichts des niedrigen Aktienkurses womöglich zum Übernahmeziel oder Spielball von aktivistischen Investoren werden.

"Das Risiko, dass BASF bei der aktuellen Marktkapitalisierung das Ziel einer Übernahme oder von aktivistischen Investoren angegriffen werden könnte, ist nicht auszuschließen", sagte Vorstandschef Martin Brudermüller am Donnerstag auf der Online-Hauptversammlung des Chemiekonzerns. "Eine erfolgreiche und transparente Unternehmensstrategie, wie wir sie aber haben, die zum einen die Zukunftspotenziale aufzeigt und damit auch dann zu einer verbundenen korrekten Abbildung unseres Wertes am Kapitalmarkt führt, sind eigentlich die wirkungsvollsten Instrumente gegen eine ungewollte Einflussnahme."

An der Börse ist der Ludwigshafener Chemiekonzern noch rund 49 Milliarden Euro wert nach knapp 62 Milliarden zum Jahresende 2019.

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