Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

BASF setzt auf den Konzernumbau und optimiert das Portfolio

Hussam Masri

Werbung. Automobilproduzenten bilden die wichtigste Kundengruppe von BASF. Folglich kann sich der Chemieriese der momentanen Schwäche seiner Abnehmer kaum entziehen und schraubt  seine Erwartungen für das laufende Jahr deutlich herunter. Die Autoindustrie werde sich in diesem Jahr nicht mehr erholen, so die kritische Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller. Die Planungen von BASF gehen jetzt nur noch von einem 1,5-prozentigen Wachstum der weltweiten Industrie- und Chemieproduktion im Jahr 2019 aus. Zuvor hatte das Management beinahe doppelt so viel erwartet. Folgerichtig wurden auch die Unternehmensziele für das laufende Jahr kräftig gekappt. Statt um den bisher angepeilten Zuwachs beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) um ein bis zehn Prozent im Vorjahresvergleich geht es jetzt nur noch um die Dynamik des Rückgangs. So werde BASF im Gesamtjahr 2019 bis zu 30 Prozent weniger operativ verdienen als 2018.

Im jüngsten Bericht zum zweiten Quartal war der Einbruch sogar noch größer. Mit der Abnahme auf ein Konzernergebnis von 1,05 Mrd. Euro büßte der Chemiekonzern beinahe die Hälfte des Vorjahresniveaus ein. Um insgesamt vier Prozent ging es währenddessen mit dem Dreimonatsumsatz auf 15,2 Mrd. Euro bergab. Die Bereiche Materials, also moderne Werkstoffe und deren Vorprodukte, sowie Chemicals, also Basischemikalien und Zwischenprodukte, verzeichneten die stärksten Erlösrückgänge. Die Kombination mit abnehmenden Margen hat zum Ergebniseinbruch geführt.

Der Vorstand will nun energisch gegensteuern und dazu insbesondere den laufenden Umbau des Konzerns vorantreiben. Erst kürzlich wurde die Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Konkurrenten Dea fusioniert. Die entsprechende Entkonsolidierung brachte im zweiten Quartal einen hohen, einmaligen Buchgewinn. Für das kommende Jahr steht der Börsengang der neuen Wintershall Dea in Aussicht. Auch andere Geschäfte stehen zur Disposition. Dazu gehören die Bauchemie und das Pigmentgeschäft. Martin Brudermüller drängt nach dem konzernweiten Ergebniseinbruch auf eine beschleunigte Umsetzung der Verkäufe. Medien berichteten zuletzt über Verhandlungen mit der japanischen Sun Chemical zur Abgabe des Pigmentgeschäfts. Dies könne BASF eine Mrd. Euro in die Kasse spülen. Und die Bauchemie-Sparte biete beim Verkauf sogar ein Potenzial von mehr als drei Mrd. Euro, wie Medien berichten. Der geplanten Verschlankung steht auf der anderen Seite die letztjährige Ausweitung der Agrarchemiesparte gegenüber. BASF hatte 2018 zugegriffen, als sich Konkurrent Bayer zur Genehmigung der Monsanto-Übernahme von bestimmten Pflanzenschutzmitteln und Saatgut-Arten trennen musste. Trotz der aktuell unsicheren Phase halten es Analysten für wichtig, dass der Vorstand die Maßnahmen zur Portfoliooptimierung und zur Effizienzsteigerung planmäßig fortführt.

4,50 Prozent Festzins nach einem Jahr und 20 Prozent endfälliger Puffer

Die DekaBank 4,50 % BASF Aktienanleihe Pro 09/2020 (WKN DK0U1M) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 4,50% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Anleger sollten davon ausgehen, dass die BASF-Aktie am Bewertungstag (04.09.2020) mindestens auf dem Niveau der endfälligen Barriere schließt, die bei 80,00 Prozent des Startwerts (Aktienschlusskurs vom 06.09.2019) fixiert ist.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene BASF-Aktien an den Anleger zu 100% des Startwerts übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 19.08.2019 bis 06.09.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Disclaimer: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potentiellen Anlegern empfohlen den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potentiellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-19“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK0U1M6_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.

 

Die DekaBank ist das „Zertifikatehaus des Jahres“!
 
ZAward_2018_Publikum_Zertifikatehaus_1
 
Mehr Informationen: www.zertifikateawards.de

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


 

News-Archiv

weitere News
Stammdaten
Name:
DekaBank Deutsche Girozentrale
Adresse:
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt am Main
E-Mail:
service@deka.de
Info-Telefon:
(069) 71 47 – 652
Internet:
zertifikate.deka.de
Emittentenprofil

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Als zentraler Dienstleister bündelt sie Kompetenzen in Asset Management und Bankgeschäft – als Vermögensverwalter, Finanzierer, Emittent, Strukturierer und Depotbank. Die Deka-Gruppe ist einer der größten Wertpapierdienstleister in Deutschland.

In enger Kooperation mit den Sparkassen als exklusiven Vertriebspartnern bietet die Deka-Gruppe privaten und institutionellen Investoren ein breites Spektrum von Anlageinstrumenten – von Basisprodukten der strukturierten Geldanlage bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen und Dienstleistungen zur Umsetzung individueller Anlagestrategien in unterschiedlichen Marktszenarien.

Die feste Verankerung der DekaBank im weltweit größten Finanzverbund, der Sparkassen-Finanzgruppe, zeigt sich nicht nur in der engen Zusammenarbeit im Vertrieb – sie wird zusätzlich durch die Anteilseignerstruktur dokumentiert: Die deutschen Sparkassen sind alleinige Eigentümer der DekaBank.

Die Wurzeln der Deka-Gruppe reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. 2018 feierte die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

Kurs zu BASF Aktie

  • 65,67 EUR
  • -0,12%
16.09.2019, 17:35, Xetra

onvista Analyzer zu BASF

BASF auf halten gestuft
kaufen
30
halten
78
verkaufen
0
72% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen gleichbleibenden Aktienkurs von durchschnittlich 65,44 €.
alle Analysen zu BASF