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BDI rechnet mit mauem Wachstum - "Aufschwung saft- und kraftlos"

Reuters

Berlin (Reuters) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet für 2020 mit einem noch schwächeren Wirtschaftswachstum als im vorigen Jahr.

BDI rechnet mit mauem Wachstum - "Aufschwung saft- und kraftlos"

"Wir erwarten nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Donnerstag in Berlin. Im vorigen Jahr hatte das BIP um 0,6 Prozent zugelegt - das schwächste Plus seit 2013.

"Dieser Aufschwung ist saft- und kraftlos, das BIP-Plus eine Warnung", betonte Kempf. Allein 0,4 Prozentpunkte – also rund 80 Prozent des BIP-Zuwachses – ergeben sich aus der vergleichsweise hohen Zahl von Arbeitstagen 2020. Die Industrie stecke in einer Rezession, "eine Bodenbildung" sei noch nicht in Sicht, sagte der BDI-Präsident. Die Firmen hätten seit über einem Jahr mit Arbeitsplatzabbau und sinkender Produktion zu kämpfen. "Eine Trendwende ist kurzfristig nicht absehbar. Zusätzlich verunsichern die neuen klimapolitischen Weichenstellungen die Unternehmen."

Der BDI-Präsident forderte eine verlässlich über zehn Jahre angelegte Investitionsoffensive und ein neues Planungsrecht als Wachstumsprogramm bis 2030. "Es wäre fatal, die Zukunftsinvestitionen an einer schwarzen Null scheitern zu lassen", sagte Kempf.

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