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Beschäftigte der Thyssenkrupp-Aufzugssparte fordern Klarheit

dpa-AFX

ESSEN (dpa-AFX) - Vor der Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen haben am Mittwoch rund 2500 Mitarbeiter der Aufzugssparte des Industriekonzerns demonstriert. Die Beschäftigten sind beunruhigt, weil Thyssenkrupp sich zumindest von Teilen des profitablen Aufzugsgeschäfts trennen will, um Geld in die leeren Kassen zu bekommen.

Die IG Metall wirft dem Konzern vor, die Arbeitsplätze in der Aufzugssparte zum Spekulationsobjekt zu machen. Die Verhandlungen über einen Zukunftstarifvertrag für die Beschäftigten stockten. Das Management weigere sich beharrlich, die erforderlichen Sicherheiten für Arbeitsplätze und Standorte zu geben.

Ob es bei der Aufzugssparte zu einem Börsengang, einem Komplett- oder einen Teilverkauf kommen soll, ist nach Unternehmensangaben noch nicht entschieden. "Die Forderungen der IG Metall nach langfristiger Standort- und Beschäftigungssicherheit können wir natürlich verstehen und nehmen sie auch ernst", erklärte der Konzern. Deshalb habe man bereits im Mai eine Grundlagenvereinbarung mit der IG Metall abgeschlossen.

Thyssenkrupp Elevator hat weltweit mehr als 50 000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund 8 Milliarden Euro./hff/DP/nas

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