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Bitcoin: Fidelity will in den nächsten Wochen seinen BTC-Trading-Desk starten – Wird dann institutionelles Geld in den Markt gespült?

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Bitcoin: Fidelity will in den nächsten Wochen seinen BTC-Trading-Desk starten – Wird dann institutionelles Geld in den Markt gespült?

Die Kryptowährung Bitcoin nähert sich momentan immer weiter dem nächsten wichtigen Widerstand von 6000 US-Dollar, nachdem sie Anfang April aus dem Winterschlaf erwacht ist und nach langer Stagnationsphase wieder massive Kurszuwächse verzeichnen konnte. Seit Februar diesen Jahres hat Bitcoin jeden Monat höher abgeschlossen. Auch im Wochenvergleich stand in den letzten drei Monaten der Kurs am Ende meist im grünen Bereich.

Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass Facebook an einer eigenen Kryptowährung arbeitet, was dem BTC-Preis eine Stütze bei der Erklimmung eines neuen Jahreshochs gegeben hat, könnten jetzt bullische Nachrichten von der Wall Street für weitere Euphorie sorgen.

Bitcoin – Was steckt hinter der Kryptowährung?

Fidelity Investments will BTC-Trading Desk in den nächsten Wochen starten

Der Bostoner Vermögensverwalter Fidelity Investments, seines Zeichens ein Schwergewicht in der US-Finanzbranche, wird innerhalb der nächsten Wochen den Startschuss für das hauseigene Bitcoin Trading Desk geben, wie ein anonymer Insider gegenüber der US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet hat.

Das Unternehmen hat im Oktober letzten Jahres die Tochterfirma Fidelity Digital Assets gegründet, um den Over-The-Counter-Handel, sowie Plattform-Handel von Bitcoin für institutionelle Kunden zu ermöglichen. Bereits zu Beginn diesen Jahres startete das Unternehmen einen Verwahr-Service für Bitcoin.

Für das Trading-Angebot will sich Fidelity laut Bericht mit dem Makler E-Trade Financial Corp und der Krypto-Trading-Plattform Robinhood zusammentun. Die beiden Partner sprechen mit ihren Angeboten auch Privatanleger an, Fidelity will sich jedoch auf Großkunden mit Interesse an Hochvolumen-Handel konzentrieren.

Anscheinend läuft der Service bereits für einige Kunden, wie einer Aussage der Pressesprecherin des Unternehmens gegenüber Bloomberg zu entnehmen ist: „Derzeit unterstützen wir eine Reihe ausgewählter Kunden auf unserer Plattform. Wir werden unsere Dienstleistungen in den kommenden Wochen und Monaten weiter ausbauen, basierend auf den Bedürfnissen unserer Kunden, den Rechtsverordnungen und noch weiteren Faktoren. Derzeit konzentriert sich unser Service-Angebot auf Bitcoin.“

Mit 7,2 Billionen US-Dollar Anlagekapital ist Fidelity Investments eine der größten Investmentgesellschaften weltweit. Täglich handelt das Unternehmen 1,3 Millionen Trading-Positionen ab.

Folgt der Bitcoin-Preis dem vierjährigen Halving-Zyklus?

Krypto-Investoren warten auf den Einstieg der Big Player

Ein Einstieg von Großunternehmen wie Fidelity mit den angekündigten Services für institutionelle Investoren könnte dem Krypto-Sektor aus Sicht vieler Marktanalysten einen enormen Schub verpassen. Die Hürden, die zwischen institutionellem Geld und dem Einstieg in den Markt liegen, könnten durch diese Firmen beseitigt werden und große Mengen neuen Kapitals in den Markt spülen.

Bisher tun sich Großinvestoren schwer einzusteigen, aufgrund der teils immer noch nicht klar definierten Regulierung, den häufigen Fällen von Diebstahl und weiteren Skandalen, wie der Klage gegen die Krypto-Börse Bitfinex, die versucht haben soll, den Verlust von 850 Millionen US-Dollar an Kunden- und Unternehmensgeldern zu verbergen.

Die Adaption von Kryptowährungen und der Blockchain schreitet voran

Fidelity ist nicht das einzige Unternehmen, dass an einer Handelsmöglichkeit für Kryptowährungen an der Wall Street arbeitet. Auch die US-Technologie-Börse Nasdaq ist in diesem Bereich aktiv und hat bereits einen Index für die beiden größten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum auf den Markt gebracht. Wie zuletzt bekannt wurde, testet die Börse zudem intern den Handel von Bitcoin zu Dollar Trading-Paaren.

Eine weitere Adaption der Blockchain-Technologie findet auch bei anderen großen Finanzunternehmen statt. Beispielsweise die US-Bank JPMorgan Chase hat eine eigene Kryptowährung konzipiert, die für den internen Gebrauch bei der Transaktion zwischen Kunden verwendet werden soll und bereits getestet wird.

Auch deutsche Finanzunternehmen wie beispielsweise Wirecard setzen langsam aber sicher ihren Fuß in die Tür. Die Online-Bank arbeitet zusammen mit dem Nachrichtendienst Telegram an einer gemeinsamen, blockchain-basierten Finanzplattform, auf der Payment- und Banking-Dienstleistungen angeboten werden sollen, wie das Unternehmen im April bekannt gemacht hat.

Lesen Sie dazu auch: Wirecard und Telegram planen gemeinsame Payment- und Bankingplattform auf Blockchain-Basis

Von Alexander Mayer

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