Bitcoin: Markt-Turbulenzen und Leverage-Exzesse – Kurs wieder unter 60.000 Dollar – Tesla will in Zukunft wieder Krypto-Zahlungen möglich machen

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Bitcoin steht im heutigen Handel deutlicher unter Druck und ist mit einem Minus von 6,5 Prozent wieder unter die Marke von 60.000 Dollar gerutscht, nachdem der Kurs diese in den letzten 5 Tagen mehrmals getestet hatte.

Bitcoin: Markt-Turbulenzen und Leverage-Exzesse – Kurs wieder unter 60.000 Dollar – Tesla will in Zukunft wieder Krypto-Zahlungen möglich machen

Chartunterstützung hat der Kurs nun im Bereich von 58.000 Dollar gefunden, der nächstfolgenden relevanten charttechnischen Supportlinie für Bitcoin, die sich aus dem Kursaufschung seit Mitte Oktober und den Preisbewegungen zwischen Februar und Mai diesen Jahres geformt hat.

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Im 4-Stunden-Chart hat sich jedoch eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation bestätigt, die weiteres Abwärtspotenzial für den Kurs signalisiert, mit einer ersten Unterstützungszone im Bereich von 54.000 Dollar.

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Der langfristige Aufwärtstrend, der zuletzt mit einem Ausbruch aus dem übergeordneten Trendkanal Anfang Oktober erneut bestägigt wurde, ist durch die jüngsten Preisbewegungen jedoch nicht bedroht.

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Am Markt werden vor allem die wieder ins Exzessive gestiegenen gehebelten Positionen diskutiert, die für viele Marktbeobachter als Hauptauslöser der jüngsten Abverkäufe gelten. Laut Informationen des Datendienstleisters bybt.com wurden im Zuge des jüngsten Selloffs umgerechnet 500 Millionen Dollar an gehebelten Positionen im gesamten Krypto-Markt in nur einer Stunde liquidiert. Auch die „leverage ratio“, ein Indikator, der den Grad an gehebelten Positionen pro durchschnittlichem Investor angibt, indem die offenen Call- und Put-Optionen an Krypto-Exchanges ins Verhältnis zu der verfügbaren Menge an Bitcoin-Reserven auf diesen Exchanges hergenommen werden, zeigt mit einer Ratio von 0.19 den höchsten Wert seit Oktober 2020, was für einen enormen Risiko-Appetit unter Tradern spricht.

Aus Sicht der meisten Analysten war ein „Auswaschen“ des Marktes somit erneut überfällig. So auch von Charles Edwards kommentiert, CEO der Investmentfirma Capriole und in Krypto-Twitter recht präsent: “ Im Grunde sieht Bitcoin derzeit unglaublich aus anhand der meisten Metriken, aber Leverage Trader sind außer Kontrolle geraten. Wir werden keine substanziellen Preisanstiege bekommen, solange sich das nicht ändert.“

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Tesla öffnet die Tür zu Bitcoin-Zahlungen wieder einen Spalt breit

Positives gab es indes im Zuge der Zahlenvorlage von Tesla, denn wie es in den Papieren heißt, könnte die Zahlungsoption mit Bitcoin für Tesla-Fahrzeuge bald wieder eingeführt werden. In der Einreichung an die US-Börsenaufsicht SEC hat das Unternehmen erklärt, dass es in den neun Monaten bis zum 20. September „insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar an Bitcoin gekauft hat“. In seinem Gewinnbericht für das dritte Quartal weist die Bilanz von Tesla Bitcoin im Wert von 1,26 Milliarden US-Dollar aus, nachdem in den letzten zwei Quartalen Bitcoin-bezogene Wertminderungen gemeldet wurden.

Zudem habe man die eingeführte Zahlungsoption mit Bitcoin im Mai aufgrund von Umweltbedenken zwar wieder ausgesetzt, jedoch wolle man „möglicherweise in Zukunft die Praxis der Transaktionen in Kryptowährungen für unsere Produkte und Dienstleistungen wieder aufnehmen“, hieß es weiter.

Tesla-Chef Elon Musk hatte nach der überraschenden Rücknahme der Bitcoin-Zahlungsoption argumentiert, dass die Energieerzeugung ein großes Umwelt-Problem darstelle und daraufhin die in Nordamerika ansäßigen Bitcoin-Mining-Unternehmen dazu animiert, grüner zu werden. Im Juni twitterte Musk: „Wenn es eine Bestätigung für einen vernünftigen (~50 %) sauberen Energieverbrauch durch Mining-Unternehmen mit positivem Zukunftstrend gibt, wird Tesla wieder Bitcoin-Transaktionen zulassen.“

onvista-Redaktion

Titelfoto: tungtaechit / Shutterstock.com

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