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Bitcoin: US-Politiker stellt auf Twitter die Frage nach dem Asset der Wahl – So viele würden sich für die Kryptowährung entscheiden

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Bitcoin: US-Politiker stellt auf Twitter die Frage nach dem Asset der Wahl – So viele würden sich für die Kryptowährung entscheiden

„Eine wohlhabende Person schenkt Ihnen 10.000 Dollar. Sie können wählen, in welcher Form Sie das Geschenk annehmen möchten. Aber es gibt einen Haken: Sie müssen das Geschenk in der von Ihnen gewählten Form 10 Jahre lang aufbewahren, ohne es anzurühren. In welcher Form würden Sie das Geschenk annehmen? Dabei stehen zur Auswahl: Federal Reserve Notes, Gold, Bitcoin und eine 10-jährige US-Staatsanleihe.“

Dieses Gedankenspiel hat der Ex-US-Abgeordnete Ron Paul auf seinem Twitter-Account seinen Followern unterbreitet und über 77.000 Leute haben ihre Meinung dazu geäußert. Das spannende Ergebnis: 59 Prozent würden sich für Bitcoin entscheiden, Gold kommt immerhin auf 32 Prozent und die beiden Anleiheformen kommen auf zusammen gerade einmal 9 Prozent. Dies zeigt das weiter wachsende Interesse an Kryptowährungen als alternativer Anlageform, sowie das Bewusstsein dafür, das Bitcoin langfristig durchaus als Wertspeicher fungieren kann.

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Die Dauer von 10 Jahren könnte zudem eine Zeitspanne sein, in der Bitcoin sein Potenzial als alternatives Asset gut entfalten könnte. Eine zuletzt gemachte Auswertung eines Krypto-Marktbeobachters hat gezeigt, dass die durchschnittliche Haltedauer, die man Bitcoin bisher halten musste, um 100 Prozent Gewinn zu erzielen, 1335 Tage beträgt, was 3,65 Jahren entspricht. Für 75 Prozent Profit sollen durchschnittlich 317 Tage reichen, was der bisher durchschnittlichen Länge eines Bärenmarktes im Krypto-Sektor entspricht.

Lesen Sie auch: Solange muss man Bitcoin durchschnittlich halten, um 100 Prozent Gewinn zu erzielen

Diese Zahlen fügen sich zudem gut in die Zeitperiode von 4 Jahren der Bitcoin-Halving-Theorie ein, nach der der Preis massgeblich durch die regelmäßige Halbierung der erzeugten Bitcoin-Menge beeinflusst wird. Aus Sicht von 10 Jahren blickt man bei Bitcoin natürlich auf Gewinne im extrem hohen Prozentbereich, da die Kryptowährung erst ungefähr 10 Jahre alt ist (und in dieser Zeit von 0 auf mehrere tausend Dollar gestiegen ist). ausgehend von den das erste mal gegen Geld stattgefundenen Trades im Jahr 2010 im Bereich von wenigen Cent, blickt man bis heute auf einen Anstieg von 6.825 Prozent, nach Daten von coinmarketcap.

Was man zu dieser Umfrage sagen muss, ist, dass Ron Paul ein Bitcoin- und Blockchain-Enthusiast ist und sich unter seinen 647.000 Twitter-Followern entsprechend viele Leute mit ähnlichen politischen wie wirtschaftlichen Meinungen tummeln dürften. Daher kann man diese Umfrage in keinster Weise als repräsentativ für irgendeine relevante Zielgruppe sehen. Dennoch ist es zumindest ein Indikator für die weiter wachsende öffentliche Diskussion über das Asset, vor allem auch außerhalb der „Szene“, sondern auch in politischen Kreisen.

Ron Paul ist ein bekannter US-amerikanischer Politiker, der Mitglied der Libertarian Party ist und mit Unterbrechungen zwischen 1976 und 2013  als Republikaner Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten war. Paul war bei der US-Präsidentschaftswahl 1988 Kandidat der Libertarian Party und bewarb sich parteiintern um die republikanische Kandidatur zu den US-Präsidentschaftswahlen 2008 und 2012. Er ist ein scharfer Kritiker der US-Notenbank FED und gilt als Verfechter von privatem Währungswettbewerb und Freund des Goldstandards. In der Vergangenheit hat Paul sich bereits positiv über Bitcoin und Blockchain geäußert. Im Juli nannte er Kryptowährungen gegenüber dem Nachrichtendienst CNBC eine „tolle Idee“.

Von Alexander Mayer

Titelfoto: Visual Generation / Shutterstock.com

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