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Bitcoin: Wieder am Abwärtstrend angekommen

BörseDaily

In der abgelaufenen Handelswoche hat die Kryptowährung Bitcoin einen ordentlichen Satz zur Oberseite vollzogen und sich hierdurch an ihren seit Mitte Dezember bestehenden Abwärtstrend erneut angetastet. Bei anhaltender Kaufbereitschaft der Investoren könnten diesmal ein Ausbruch und damit einhergehendes Kaufsignal folgen.

Obwohl sich die Digitalwährung zu Beginn dieser Handelswoche mit leichten Verlusten präsentiert, stehen die Chancen nach dem dynamischen Kurszuwachs aus letzter Woche für einen Ausbruch über den vorherrschenden Abwärtstrend recht gut. Wünschenswert wäre hierfür aber ein nachhaltiger Wochenschlusskurs oberhalb von 8.400 US-Dollar.

Erst dann steigt die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Kurszuwachs zunächst an die Märzzwischenhochs von 9.174 Punkten spürbar an und kann über entsprechende Long-Instrumente nachgehandelt werden. An der runden Marke von 10.000 US-Dollar dürfte es vereinzelt wieder zu Gewinnmitnahmen kommen, sodass noch nicht investierte Anleger etwas später noch die Möglichkeit für einen günstigen Einstieg in den Markt bekommen.

Solange aber das Widerstandsniveau bestehend aus dem aktuellen Abwärtstrend Bestand hat, sind kurzzeitige Abgaben auf das Niveau von 7.760 US-Dollar noch zwingend einzuplanen. Ab 7.424 US-Dollar sollte der Bitcoin jedoch wieder zu Oberseite abdrehen, um nicht einen Test der Märztiefs bei 6.450 US-Dollar zu riskieren. Das würde nämlich auf sukzessive Schwäche hindeuten und könnte im weiteren Verlauf noch viel größere Abgaben nach sich ziehen.

Bitcoin (Tageschart in US-Dollar) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 8.398 // 8.670 // 9.000 // 9.174 // 9.533 // 9.890 // 10.000
Unterstützungen: 8.003 // 7.760 // 7.520 // 7.169 // 6.974 // 6.767 // 6.450 // 6.200

Interessenkonflikt

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Hermann Kutzer ist der dienstälteste journalistische Finanzmarktbeobachter in Deutschland: Seit mittlerweile 49 Jahren beobachtet er die nationalen Börsen und internationalen Wertpapier- und Rohstoffmärkte. Davon war er gut drei Jahrzehnte lang für die Verlagsgruppe Handelsblatt tätig, zuletzt als Chefredakteur des Monatsmagazins „DMEuro“.

Seit 2007 bietet der Routinier seine Erfahrung freiberuflich an: Analysen und Kolumnen, TV-Kommentare, Vorträge, Moderationen und Kommunikationsberatung. Nach seinem Hörbuch „Verstehen Sie Börse!“ (Finanzbuch Verlag, 2008) erschien im Frühjahr 2012 als Kutzers Manifest im Börsenbuchverlag „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ Zu seinem umfangreichen Web-Auftritt gehört seit einiger Zeit „Kutzers Marktplatz“ mit Beiträgen über die unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten. Außerdem ist im Frühjahr 2013 der neue Internet-Kanal KUTZER-TV auf Sendung gegangen.

Der Journalist und Publizist engagiert sich seit Jahrzehnten für die privaten Anleger und in diesem Zusammenhang für die Weiterentwicklung der Aktienkultur. Er betrachtet es als seine vorrangige Aufgabe, die Vermittlung von Wissen über die Zusammenhänge des Sparens und Anlegens zu unterstützen. Dabei ist der „Marktmensch“ ein bekennender Marktwirtschaftler, der mit großer Skepsis die zunehmende Regulierung der Märkte durch die Politik auf nationaler und europäischer Ebene betrachtet.

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