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BlackRock Studie: Deutsche Autos in der Krise

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BlackRock Studie: Deutsche Autos in der Krise

Unsere Studie schaut der Branche unter die Haube



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Deutschlands heilige Kuh

Es ist dramatisch, dass die heilige Kuh der deutschen Wirtschaft seit geraumer Zeit auf Abwegen unterwegs ist. Hausgemachte Probleme einerseits sowie Gegenwind aufgrund zunehmender Handelsfriktionen und strenger werdender Umweltanforderungen andererseits haben Volkswagen, BMW & Co. ins Straucheln gebracht. Zu allem Überfluss kommt diese Krise zu einer absoluten Unzeit, da sich die globale Autobranche aktuell wohl in einer der bedeutsamsten und herausforderndsten Transformationsphasen in der Geschichte der menschlichen Mobilität überhaupt befindet.

Deutsche Autobauer auf Abwegen: 2 Ursachen betrachtet

Bei der Analyse des Zustandes der deutschen Autoindustrie stoßen wir auf externe wie hausgemachte Ursachen. Veränderungen im regulatorischen Umfeld wie ambitionierte CO2-Vorgaben im Rahmen internationaler Klimaabsprachen oder drohende Restriktionen beim Handel mit Fahrzeugen und Kfz-Teilen sind nur zwei Beispiele für exogene Faktoren für deutsche Autohersteller.

1) Klimaschutzvorgaben

Lange galt in Deutschland das Mantra des CO2-freundlichen Diesel. Entsprechend wurde die Industrie durch Steuersubventionen der Dieselkraftstoffe, zeitweise auch durch niedrigere Kfz-Steuern für Diesel-Pkw, dazu verleitet, überproportional in die Entwicklung von Dieselaggregaten zu investieren - und dabei die Erforschung alternativer Technologien entsprechend geringer zu gewichten. Diese aus heutiger Sicht falsche Antwort kostete die Industrie Jahre, die nun bei der Umstellung
auf nachhaltige Antriebe fehlen.

Aufgrund des langsamen Fortschritts bei der Reduktion der CO2 Emmissionen, beschlossen 2018 die EU-Staaten und das Europäische Parlament, dass schon 2021 eine CO2-Höchstgrenze von durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer gilt. Bis 2030 müssen Hersteller ihre Emmissionen der Neuwagenflotte um 37,5 % senken. 2017 war man noch deutlich von dem Zielwert entfernt.





2) Drohende Beschränkung von Autoexporten

Die deutsche Automobilindustrie ist seit Jahren eine der erfolgreichsten Exportbranchen und damit ein Gewinner der Globalisierung bzw. des dramatisch gewachsenen Welthandels. 2018 lieferten deutsche Autohersteller Fahrzeuge im Wert von rund 22,5 Mrd. Euro über den Ärmelkanal. Sollte Großbritannien ohne Abkommen aus der EU ausscheiden und die Handelsbedingungen damit auf WTO-Standards zurückfallen, hätte dies erhebliche Friktionen für den Export deutscher Fahrzeuge zur Folge. Sollte der Handelsstreit zwischen der EU und den USA weiter eskalieren und es zudem zum harten Brexit kommen, würden rund 21 % der deutschen Autoexperte unter Druck geraten.





Mit iShares in Mobilität anlegen

Das Thema Elektrofahrzeuge können sich Anleger übrigens direkt und kostengünstig mit ETFs zunutze machen. Diese investieren gezielt in Unternehmen, die vom Thema Elektromobilität profitieren könnten. Neben Autoherstellern sind das heute Batteriehersteller aber vor allem Zulieferer von Komponenten - etwa Hersteller von Microchips, von Elektromotoren und oder Ladeinfrastruktur. Themenindizes sind dabei übrigens sinnvollerweise gleichgewichtet aufgebaut und greifen das Thema oft global auf. Das heißt, dass sie auf Unternehmensebene enorm breit diversifizieren und keine Konzentration auf Titel mit großer Marktkapitalisierung stattfindet. Obwohl die Volatilität durchaus gegenüber den üblichen globalen Indizes erhöht sein kann, bieten sie im Portfolio interessante Diversifikationschancen.

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iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF



Risiken

Das vorliegende Material ist nicht als verlässliche Prognose, Untersuchung oder Anlageberatung zu verstehen und ist weder eine Empfehlung noch ein Angebot für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder für eine bestimmte Strategie. Wir empfehlen nachdrücklich, dass Sie sich vor einer Finanzanlage professionell beraten lassen. Eine Finanzanlage ist typischerweise mit gewissen Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält. Vergangene Wertentwicklung, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung und sollten bei der Auswahl eines Produkts nicht als alleiniges Kriterium herangezogen werden. Sowohl die Höhe der Steuer als auch ihre Berechnungsgrundlage können sich in der Zukunft ändern, beide sind außerdem abhängig von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers. Es gibt keine Garantie dafür, dass Investitionen in Finanzmärkten einen wirksamen Schutz gegen Inflation bieten.

Anleger sollten ihre Investmententscheidungen auf Grundlage des laufenden Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie dem Dokument mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die auf unserer Website in deutscher Sprache erhältlich sind, treffen. Die wesentlichen Anlegerinformationen zu den einzelnen Fonds finden Sie hier.

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