Börse Daily am Sonntag mit DAX, Allianz, SAP, Volkswagen, Linde, Netflix, Beyond Meat, Palladium

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man darf gespannt sein, ob die Börsenweisheit „Sell in May ...“ auch in diesem Jahr bestätigt wird. Schließlich wird damit ein Abschnitt der Schwäche prognostiziert, die erst im September enden soll. Eine Auswertung der vergangenen 40 Jahre offenbart, dass an diesem Leitsatz tatsächlich etwas dran ist. Vor allem zu beachten ist dabei im Moment allerdings der Zeitraum von August bis September!

So stellen diese beiden Monate die mit Abstand schlechteste Phase im Jahresverlauf dar. Zudem ist dieser Zeitabschnitt der einzige, der über den Vergleichszeitraum ein klares Minus hervorgebracht hat. Daneben zeigt sich bei der langfristigen Auswertung aber auch, dass der April nach dem Dezember der zweitstärkste Börsenmonat ist. Zumindest daran hat sich der DAX in diesem Jahr gehalten.

Es zeigen sich erste Warnsignale, die auf ein Ende der Rally hindeuten. Technisch wäre es aber sinnvoll, eine Bestätigung abzuwarten. Frühestens bei einem Rücksetzer unter das Tief von Anfang Mai bei rund 10400 Punkten würde sich ein klares Wendesignal ergeben. Fällt der Kurs dann auch erkennbar unter die Region von 10200 Punkten, würde die Korrekturbewegung weitere Dynamik aufbauen.

Aus zyklischer Sicht spricht die bisherige Dauer der Abschwächung für eine weitere Abwärtswelle. Fundamental sollte das zweite Quartal enttäuschen, so dass auch hier eine saisonale Abschwächung bis Ende September möglich ist. Alle Informationen zur weiteren Entwicklung an den Finanzmärkten finden Sie täglich auf www.boerse-daily.de und erhalten Sie als Abo mit unseren kostenfreien Newslettern.

Allianz: Chance von 40 Prozent p.a.

(05.05.2020) Die Aktie des Finanz- und Versicherungskonzerns Allianz hatte etwa die Hälfte des Kurseinbruchs von Mitte Februar bis Mitte März wieder aufgeholt, als am Donnerstagabend nach Handelsende die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt wurden. Lesen Sie hier weiter.

SAP: Geduld gefragt

(05.05.2020) SAP gilt als wertvollste Marke im DAX, das verhalf dem Wertpapier zuletzt auf frische Rekordstände. Nach dem tiefen Sturz im März rappelt sich die Aktie wieder auf und birgt vielversprechende Ansätze auf der Oberseite. Noch ist aber etwas Geduld der Anleger gefragt. Lesen Sie hier weiter.

Beyond Meat: Nachfrage legt deutlich zu

(07.05.2020) Der Fleischersatz-Hersteller Beyond Meat hat die Erwartungen vor dem Hintergrund frischer Quartalszahlen pulverisiert. Statt eines Verlustes wies das Unternehmen überraschend einen Gewinn aus. Wir stellen die Aktie in unserem Newsletter "Most Wanted" vor. Lesen Sie hier weiter.

Call auf Netflix: 38-Prozent-Chance

(08.05.2020) Netflix konnte als "Stay at home"-Aktie von den weltweiten Quarantänemaßnahmen profitieren. Nachdem uns der Virus noch länger erhalten bleiben wird, ist ein Kunden- und Kurszuwachs bei Netflix garantiert. Jedoch muss man auch Konkurrenten auf dem Schirm haben. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick Palladium: Abwärtstrend intakt

(08.05.2020) Die negativen Einflüsse der Corona-Pandemie auf die globale Wirtschaft gehen auch am Palladiumpreis nicht spurlos vorüber. Schließlich leidet das Edelmetall vor allem aufgrund seiner Eigenschaft als Industriemetall unter dem Einbruch der konjunkturellen Entwicklung. Lesen Sie hier weiter.

S&T: Chance von 65 Prozent

(06.05.2020) Morgen wird IT-Dienstleister S&T seine Bilanz vorlegen. Aber man ließ sich bereits ein wenig über die Schulter schauen. S&T legte eine erfreuliche Guidance für das laufende Jahr vor, die zeigte, dass die Corona-Krise dem Unternehmen bislang nicht schadet. Lesen Sie hier weiter.

Linde Long: 58-Prozent-Chance

(04.05.2020) Die Erlösstruktur von Linde ist gut diversifiziert. 26 Prozent der Umsätze sind dem Nahrungsmittel- und dem Health Care Segment zuzuschreiben. Weiter ist die Erholung vom Sell-off allerdings noch nicht abgeschlossen und ergibt einen Vorteil für steigende Kurse. Lesen Sie hier weiter.

Volkswagen Long: 51-Prozent-Chance

(07.05.2020) Volkswagen erholt sich von den extremen Kursverlusten, die gerade Autobauer zu verzeichnen hatten. Gelingt das Hochfahren der Wirtschaft durch Fortschritten gegen das Virus, sollte auch Volkswagen überdurchschnittliche Kursgewinne generieren. Lesen Sie hier weiter.

Wochenvorschau Interessenkonflikt

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