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Bombenhagel auf syrische Rebellen-Enklave Ost-Ghuta hält an

Reuters

Beirut (Reuters) - Regierungstreue Streitkräfte haben ihre schweren Angriffe auf die syrische Rebellen-Enklave Ost-Ghuta unvermindert fortgesetzt.

Der Beschuss mit Raketen und die Bombardierung des Gebiets im Umland der Hauptstadt Damaskus habe über Nacht offenbar etwas nachgelassen, aber am Morgen wieder zugenommen, teilte die der Opposition nahestehende Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. Dabei seien aus Hubschraubern auch Fassbomben abgeworfen worden, die wegen ihrer verheerenden Sprengkraft und Splitterwirkung von den Vereinten Nationen (UN) geächtet sind. Fünf Menschen seien ums Leben gekommen und mehr als 200 weitere verletzt worden. Insgesamt seien bei den Luftangriffen in den vergangenen 48 Stunden über 250 Menschen getötet worden.

"Wir warten nur darauf, bis wir an der Reihe sind zu sterben", sagte ein Einwohner. Es ist eines der schwersten Bombardements in dem seit sieben Jahren andauernden Bürgerkrieg. 400.000 Menschen sind in Ost-Ghuta eingeschlossen. Die am Sonntag gestartete Offensive ist Teil einer seit einigen Monaten verstärkten Kriegsführung an mehreren Fronten, mit der der von Russland unterstützte Präsident Baschar al-Assad den Sieg erzwingen will. Die UN haben eine Feuerpause gefordert. Die syrische Armee und Russland haben erklärt, keine Zivilisten ins Visier zu nehmen und den Einsatz von Fassbomben bestritten.

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