Britische Einwohnerzahl mit kleinstem Wachstum seit 2003

Reuters

London (Reuters) - Die Corona-Krise hat die Einwohnerzahl Großbritanniens 2020 so langsam wachsen lassen wie seit 17 Jahren nicht mehr.

Im Vereinigten Königreich lebten demnach Mitte des Jahres 67,1 Millionen Menschen, nachdem es 2019 noch 66,8 Millionen waren, wie das Statistikamt Office for National Statistics am Freitag mitteilte. Das entspreche einer Wachstumsrate von 0,47 Prozent und sei damit "eine der kleinsten" bisher ermittelten. Von 2011 bis 2016 hatte sie noch bei mehr als 0,8 Prozent gelegen, was vor allem auf die hohe Zuwanderung insbesondere aus Ost- und Südeuropa zurückzuführen war.

Die Corona-Krise hat in Großbritannien mehr als 127.000 Todesopfer gefordert - so viele wie in keinem anderen Land Europas. Sie dürfte auch zu einem starken Rückgang der Einwanderung geführt zu haben, zumindest vorübergehend. Nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat das Land Anfang dieses Jahres strengere Einwanderungsregeln eingeführt. Sie zielen darauf ab, die Zahl der gering qualifizierten Migranten zu reduzieren. Details zur Bevölkerungsentwicklung und den Einwanderungstrends wollen die Statistiker Mitte des Jahres vorlegen.

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