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Britische Regierung will Grenzkontrollen nach Brexit sofort verschärfen

Reuters

London (Reuters) - Die neue britische Regierung will nach dem Brexit sofort die EU-Regeln zum Einreise- und Aufenthaltsrecht aufheben und damit auch Grenzkontrollen verschärfen.

Man werde ein "neues, faires Einwanderungssystem" einführen, erklärte das Innenministerium am Montag. Dabei werde nicht die Herkunft von Migranten im Vordergrund stehen, sondern ihre Fähigkeiten und was sie zu Großbritannien beitragen könnten. EU-Bürger, die Ende Oktober noch im Königreich leben, sollen weiter wie geplant bis mindestens Ende 2020 Zeit für einen Aufenthaltsantrag erhalten.

Der Generaldirektor der Britischen Handelskammer, Adam Marshall, kritisierte die Ankündigung. Die britischen Unternehmen hätten sich auf die Leitlinien für einen ungeregelten Brexit eingestellt, wie sie vor sieben Monaten von der damaligen Regierung veröffentlicht worden waren. "Jetzt, Wochen vor dem Termin, hängt das alles in der Luft", schrieb Marshall auf Twitter. "Die Firmen brauchen Klarheit und Konsistenz, um sich auf Veränderungen vorzubereiten."

Premierminister Boris Johnson hat angekündigt, das Land mit oder ohne ein Abkommen am 31. Oktober aus der EU zu führen. Seine Vorgängerin Theresa May hatte angekündigt, man werde im Falle eines No-Deal-Brexit "sobald wie möglich" die Freizügigkeit beenden.

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23.09.2019, 15:25, außerbörslich

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