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Britischer Außenminister mahnt nach Öl-Attacke zur Besonnenheit

Reuters

London (Reuters) - Der britische Außenminister Dominic Raab hat die Angriffe auf saudiarabische Raffinerien scharf verurteilt, aber zu Geduld bei Schuldzuweisungen und Reaktionen gemahnt.

Die Attacke sei ein mutwilliger Verstoß gegen internationales Recht, sagte Raab am Montag. "In der Frage der Verantwortung ist das Bild nicht eindeutig." Reaktionen müssten auf internationaler Ebene erfolgen, zuvor aber alle Fakten auf dem Tisch liegen. "Es handelt sich um eine sehr ernste, ungeheuerliche Tat, und wir müssen international klar und möglichst geeint darauf antworten." Die USA machen den Iran verantwortlich, was das Land zurückweist. In den Streit zwischen dem Iran und Großbritannien über ein vom Iran festgesetztes Schiff kam unterdessen Bewegung.

Raab sagte, Großbritannien rechne damit, dass der Tanker freigegeben werde. Die Führung in Teheran erklärte ihrerseits laut einem Fernsehbericht, das juristische Verfahren sei fast abgeschlossen und das Schiff werde bald freigegeben. Der Iran hatte im Juli den britischen Öltanker "Stena Impero" im Golf festgesetzt. Zuvor hatte die britische Marine einen iranischen Tanker vor Gibraltar mit der Begründung aufgebracht, er habe iranisches Öl entgegen EU-Sanktionen nach Syrien transportieren wollen. Der iranische Tanker "Adrian Darya 1" wurde Anfang August wieder freigegeben. Inzwischen werfen die USA und Großbritannien dem Iran vor, die Ladung des Schiffs doch noch an Syrien übergeben zu haben. Der Iran weist dies zurück.

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