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Bundesbank warnt - Handelskrieg kennt nur Verlierer

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Kurz vor der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank warnt die Bundesbank vor einem Handelskrieg.

Er beobachte den zunehmenden Protektionismus mit Sorge, erklärte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret am Montag. "Auch wenn die Globalisierung unerwünschte Verteilungswirkungen für einzelne haben kann, so würden in einem Handelskrieg alle Seiten verlieren." Eine Abkehr vom Multilateralismus hätte gravierende Folgen für Handel und Investitionen.

Zwar sind die Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft derzeit günstig. Doch das Frühjahrstreffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank, das in dieser Woche stattfindet, wird überschattet vom US-Handelsstreit mit China und anderen Ländern. Dazu kommen schlechtere Beziehungen zwischen dem Westen und Russland. IWF-Chefin Christine Lagarde sieht deshalb zunehmende Gefahren für den weltweiten Aufschwung.

Zu Überlegungen, dem IWF zusätzlich ein Mandat für Kapitalverkehrstransaktionen zu geben, äußerte sich der Bundesbank-Vorstand skeptisch. "Da eine Liberalisierung des Kapitalverkehrs mit weitreichenden Konsequenzen für ein Land verbunden sein kann, sollte diese Entscheidung auf nationaler Ebene getroffen werden." Kryptowährungen betrachtet Dombret nach wie vor nur als ein Nischen-Phänomen: "Ich sehe derzeit weder Auswirkungen auf die Geldpolitik noch potenzielle Risiken für die Stabilität des Finanzsystems."

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