Call auf Intel: 43 Prozent Chance

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Bedingt durch die Corona-Pandemie werden weltweit Homeoffices eingerichtet, welche die Nachfrage nach PCs und Netzinfrastruktur steigern. Obwohl AMD in diesem Segment Marktanteile gewonnen hat, sind CPUs von Intel immer noch heiß begehrt und sollten gerade jetzt den Umsatz beträchtlich steigern. Anders als die CPUs von AMD litten jene von Intel unter schlechter Publicity, weil bei Intel-Chips immer wieder mal Sicherheitslücken entdeckt wurden.

Der Fokus des Managements liegt aber auch auf dem Marktsegment der Rechenzentren, wo kräftige Zuwächse von 19 % verzeichnet wurden, nachdem der PC-Sektor in 2019 etwas rückläufig war. Diese Zuwächse haben den Rückgang im PC-Geschäft mehr als kompensiert.

Zum Chart

Der Kurs von Intel konnte seit der Bodenbildung nach dem Corona-Ausverkauf wieder rund 27 % an Kursgewinn verbuchen. Allein die gestrige Sitzung brachte einen Zugewinn von über 8 %. Dieses Kursniveau wurde Anfang Dezember 2019 gehandelt, was den Aktionären aktuell nur 3 Monate an Performance gekostet hat. Vom all time high ist das Papier nur noch gute 19 % entfernt und dies vor dem Hintergrund der exzellenten Quartalszahlen von Ende Jänner 2020.

Das tiefste Tief der Bodenbildung am 16. März erfolgte bei der wichtigen Unterstützungszone rund um den Wert von 43,67 US-Dollar. Von dieser Marke aus reichte der Rebound bis an das 50% Retracement-Level bei 55,42 US-Dollar.

Chart technisch sollten wir den Boden am 16. März gesehen haben und der Kurs sollte bis auf das Retracement bei 61,63 US-Dollar steigen, wenn auch nicht in dieser Geschwindigkeit wie in den letzten Handelstagen.

Von dieser Entwicklung kann mit einem Call-Optionsschein profitiert werden.

Der ausgewählte Call-Optionsschein mit der WKN KA68XK weist eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 35 % auf und spiegelt die Nervosität am Markt wieder. Nachdem der Bewertungstag am 17.12.2020 liegt, kann der Zeitwertverlust Theta (-0,0012 Euro/Tag) vernachlässigt werden.

Intel (Tageschart in US-Dollar) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 55,42 // 61,63 US-Dollar
Unterstützungen: 49,22 // 43,67 US-Dollar

Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Intel-Aktie bis auf 61,63 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN KA68XK) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 35 % und dem Ziel bei 61,63 US-Dollar (0,70 Euro beim Optionsschein) bis zum 25.06.2020 ist eine Rendite von rund 43 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 50,53 US-Dollar resultiert daraus ein Verlust von rund 38 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,10 zu 1, wenn bei 50,53 US-Dollar (0,30 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: KA68XK Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,53 - 0,55 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 58 US-Dollar Basiswert: Intel
akt. Kurs Basiswert: 55,34 US-Dollar
Laufzeit: 17.12..2020 Kursziel: 0,70 Euro
Omega: 4,47 Kurschance: + 43 Prozent
Quelle: Citigroup

Optionsschein-Update 27.03.2020: SAP

Die am 20. März 2020 vorgestellte Idee, mit einem Call-Optionsschein (WKN ST9FQP) mit dem Basispreis von 85,00 Euro und Fälligkeit am 18.09.2020 auf eine steigende Aktie von SAP zu setzen, schloss gestern zum Geldkurs von 3,30 Euro und lag mit 41 Prozent im Plus. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in Erwartung steigender Kurse hier investiert bleiben möchte, könnte den Stoppkurs im Basiswert auf 96,00 Euro nachziehen, so dass sich im Optionsschein ein neuer Stoppkurs bei 2,72 Euro ergibt. So könnte diese Position über break even abgesichert werden.

SAP (Tageschart in Euro)

Interessenkonflikt

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