China wirft USA Unruhestiftung im Südchinesischen Meer vor

Reuters

Peking (Reuters) - Im Streit um Rohstoffvorkommen im Südchinesischen Meer liefern sich China und die USA einen scharfen verbalen Schlagabtausch.

China wirft USA Unruhestiftung im Südchinesischen Meer vor

Das Außenministerium im Peking nannte die Vereinigten Staaten am Dienstag einen Unruhestifter, der Frieden und Stabilität in der Region untergrabe. Ministeriumssprecher Zhao Lijian sagte, die Volksrepublik habe niemals angestrebt, ein Imperium im Südchinesischen Meer zu errichten. Damit wies er entsprechende Vorwürfe von US-Außenminister Mike Pompeo zurück. Dieser hatte betont, die USA würden nicht zulassen, dass China das Gebiet als sein Seereich behandle. "Wir stellen klar: Pekings Anspruch auf Meeres-Ressourcen im größten Teil des Südchinesischen Meers ist völlig rechtswidrig", sagte Pompeo. Die Volksrepublik beansprucht 90 Prozent des Gebiets, auf das jedoch auch andere Staaten wie Vietnam, Taiwan und die Philippinen zum Teil Anspruch erheben.

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