Chinesische Provinzen lockern Beschränkungen zur Virus-Bekämpfung

Reuters

Peking (Reuters) - In China lockern zahlreiche Regionen ihre Transport- und Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Sie reagieren damit auf eine Aufforderung von Staatspräsident Xi Jinping.

Dieser hatte die Firmen des Landes am Sonntag dazu aufgerufen, ihre Arbeit wiederaufzunehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Provinzen mit geringen Ansteckungsrisiken sollten ihre Wirtschaft wieder hochfahren, während solche mit hohen Risiken sich auf die Eindämmung der Epidemie konzentrieren sollten. Daraufhin senkten die Provinzen Yunnan, Guangdong, Shanxi und Guizhou am Montag ihre Notmaßnahmen zur Virus-Bekämpfung, die bislang auf der höchsten Stufe lagen. Sie drosselten damit wie bereits die Provinzen Gansu und Liaoning die Verkehrs- und Reisebeschränkungen.

Neue Erkrankungsstatistiken signalisierten zu Wochenbeginn eine gewisse Entspannung der Lage. So meldeten 24 der 31 chinesischen Provinzen für Sonntag keine Neuinfektionen. Das ist der beste Wert, seit am 20. Januar erstmals landesweite Statistiken veröffentlicht werden. Aus sechs weiteren Provinzen wurden insgesamt lediglich elf Neuerkrankungen gemeldet. In der Provinz Hubei, wo die Epidemie ihren Ausgang nahm, sank den Angaben zufolge die Zahl auf 398 von 630 am Samstag.

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02.04.2020, 20:02, BNP Paribas Indikation
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