Corona-Bonus und höherer Kurzarbeiter-Zuschuss in Kautschukindustrie

dpa-AFX

HANNOVER (dpa-AFX) - Die rund 25 000 Beschäftigten der deutschen Kautschukindustrie bekommen im Rahmen eines neuen Tarifabschlusses mehr Geld und einen höheren Kurzarbeiter-Zuschuss. Wie die Gewerkschaft IG BCE in Hannover nach Ende der zweiten Gesprächsrunde bekanntgab, soll der Kurzarbeiter-Zuschuss für Mitglieder verdoppelt werden. Bisher betrug er für die Beschäftigten pro Jahr 480 Euro. Ab April 2022 sollen die Vergütungen zudem um 1,7 Prozent steigen, Auszubildende erhalten pauschal 50 Euro mehr.

Hinzu kommt ein Corona-Bonus von 500 Euro, im Falle von Auszubildenden sind es 250 Euro. Erzielten Unternehmen im vergangenen Jahr eine Umsatzrendite von über 5 Prozent, zahlen sie 800 Euro. Auszubildende erhalten dann 400 Euro. Im April 2023 gibt es erstmals eine Sonderzahlung von 26 Prozent des tariflichen Monatslohns. Dies gelte dann jährlich, statt der Zahlung ist aber auch ein Freizeitausgleich möglich.

"Wir haben ein gutes Gesamtpaket geschnürt, das die Arbeit der Beschäftigten wertschätzt", sagte der Verhandlungsführer der IG BCE, Marc Welters. "Und sie haben dadurch mehr Geld in der Tasche." Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der deutschen Kautschukindustrie, hob die mit 26 Monaten lange Laufzeit des Vertrages hervor. Das bedeute Planungssicherheit für die Unternehmen, sagte er./tst/DP/nas

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