Corona-Krise drückt Umsatz von L'Oreal - Medizinische Hautpflege stützt

dpa-AFX

CLICHY (dpa-AFX) - Der Umsatz des französischen Kosmetikkonzerns L'Oreal ist wegen der Corona-Pandemie im ersten Quartal deutlich gesunken. Besonders betroffen war dabei das Luxussegment sowie das Friseurgeschäft, wie das Unternehmen am Donnerstag in Clichy mitteilte. Die Erlöse sanken um 4,3 Prozent auf rund 7,2 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis betrug das Minus 4,8 Prozent. Damit habe sich L'Oreal besser entwickelt als die Kosmetikbranche, die im gleichen Zeitraum um rund 8 Prozent zurückgegangen sei, kommentierte der Vorstands- und Verwaltungsratsvorsitzende Jean-Paul Agon.

Das Luxussegment litt dabei unter der Schließung von Parfümerien und Kaufhäusern in vielen Ländern und verzeichnete 8 Prozent weniger Umsatz. Der Profibereich musste wegen geschlossener Friseurläden ein Minus von rund 10 Prozent hinnehmen. Im klassischen Massengeschäft sanken die Erlöse um lediglich 3,5 Prozent. Einzig das Geschäft mit medizinischer Hautpflege konnte zulegen - um fast 12 Prozent. Die Produkte werden vor allem in Apotheken verkauft, zudem liefert das EuroStoxx-50-Schwergewicht Handdesinfektionsmittel für Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime./nas/fba

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