Corona-Krise trifft Arbeitsmarkt im Euro-Raum - Anstieg im April

Reuters

Brüssel (Reuters) - Die Zahl der Arbeitslosen im Euro-Raum ist im April wegen der Corona-Krise erneut gestiegen.

Sie nahm um 211.000 zum Vormonat auf 11,919 Millionen zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote kletterte von 7,1 auf 7,3 Prozent. Im März begannen viele Länder mit einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie, die im April anhielten.

Vergleichsweise geringe Werte bei der Arbeitslosenquote im April gab es in der Währungsunion in den Niederlanden (3,4 Prozent) und in Deutschland (3,5 Prozent). Die höchsten Werte verzeichneten Griechenland (16,1 Prozent im Februar) und Spanien (14,8 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt der Euro-Zone war im ersten Quartal um 3,8 Prozent eingebrochen. Für das laufende zweite Quartal rechnen Ökonomen mit einem Minus im zweistelligen Prozentbereich. Die Euro-Länder hatten mit Geschäftsschließungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf den Virus-Ausbruch reagiert, was weite Teile der Wirtschaft lähmte.

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