Covestro: Das Ab und Auf des Jahres 2020

Hussam Masri

Werbung. Polymere – das klingt ein wenig nach Chemieunterricht. Und unter Polymerindustrie können sich rein intuitiv wohl nicht sehr viele Menschen etwas Konkretes vorstellen. Dabei haben wir alle täglich mit den Produkten zu tun und kommen mit ihnen in Kontakt. Genau in diesem Industriesegment ist das Dax-Unternehmen Covestro, die frühere Kunststoffsparte der Bayer AG, tätig und erwirtschaftet dort mit mehr als 1.000 verschiedenen Produkten über zehn Milliarden Euro Umsatz im Jahr! Damit gehören sie zu den weltweit führenden Unternehmen in der Polymerindustrie.

In drei Bereiche unterteilt das Unternehmen seine Geschäfte. In Polyurethanes entwickelt und produziert man Bestandteile für Schaum- und Feststoffe. Eingesetzt werden diese sowohl in Matratzen oder Autositzen als auch in Dämmstoffen für Kühlgeräte und Gebäude. Hochleistungskunststoffe für die Automobil- und Bauindustrie sind im Bereich Polycarbonates angesiedelt. Die Sparte Coatings, Adhesives, Specialties bietet für Lacke, Klebstoffe und Spezialprodukte für Anwendungen bei Autos, Möbeln oder Fußböden, Textilien und medizinische Produkten die benötigten Rohstoffe an.

Wie viele Unternehmen stand Covestro mit Ausbruch der Corona-Pandemie vor zahlreichen Herausforderungen und hatte infolgedessen die Jahresziele beim Ebitda Mitte April um etwa ein Drittel gesenkt. Dabei war man schon vorher davon ausgegangen, nur mühsam das Vorjahresergebnis erreichen zu können. Aber schon Anfang Juli konnte man bei den Halbjahreszahlen überraschend Positives vermelden, weil die Nachfrage im Juni kräftig angezogen hatte. Beim Ebitda bedeutete dies zwar einerseits einen Rückgang von mehr als 70 Prozent auf 124 Mio. Euro, damit lag man aber deutlich oberhalb der von Analysten geschätzten 80 Mio. Euro.

Die Rückkehr der Nachfrage und des Optimismus setzte sich im weiteren Jahresverlauf fort, so dass Covestro im Oktober bei Vorstellung der vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal die Jahresprognose abermals anheben konnte. Im Nachgang der Q3-Zahlen konnte man außerdem die erste Großakquisition der Firmengeschichte stemmen und kaufte für 1,6 Mrd. Euro das Geschäft mit Beschichtungsharzen von einem niederländischen Konkurrenten. Im Dezember schließlich kassierte man den im April deutlich reduzierten Jahresausblick endgültig und geht nun von einem Ebitda knapp unterhalb des Vorjahreswerts aus.

Allerdings hat auch der erneute und in den letzten Tagen wieder verschärfte Lockdown Auswirkungen, denn wie das Handelsblatt am 5. Januar schreibt, „fahren die Unternehmen aktuell nur auf Sicht“ und „die Auftragslage ist nur für wenige Wochen absehbar“. Mehr als 70 Prozent der Chemie-Manager erwarten derzeit eine noch deutlich länger anhaltende verminderte Planbarkeit und erst für 2022 eine breite Rückkehr auf die Umsatz- und Ergebnisniveaus von 2019.

Genau diese Unsicherheit können Anleger nutzen und sich anstelle eines Aktieninvestments in Covestro für einen attraktiven Festzins entscheiden.

Zweimal 2,85 Prozent p.a. Festzins und Marktrisiko nur für den halben Nennbetrag

Die DekaBank 2,85 % Covestro DuoRendite Aktienanleihe Pro 02/2023 (WKN DK0ZGL) zahlt nach einem Jahr 2,85 Prozent Zinsen bezogen auf den Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro. Gleichzeitig erhält der Anleger die Hälfte des Nennbetrags (500,00 Euro) unabhängig von Kursentwicklungen der Covestro-Aktie zurück. Der dann noch verbleibende Nennbetragsanteil von 500,00 Euro wird in der nachfolgenden Periode weiter zu 2,85 Prozent verzinst. Vollständig zurückgezahlt wird er, wenn die Aktie der Covestro AG zur finalen Bewertung am 27.01.2023 auf oder über der Barriere (70,00 Prozent des Startwerts) schließt.

Ist dies nicht der Fall, drohen bei der Rückzahlung Verluste, weil statt der zweiten Hälfte des Nennbetrags im Wert gesunkene Aktie der Covestro AG zu 100 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Wie bei jeder Schuldverschreibung ist außerdem das Emittentenrisiko zu beachten. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 11.01.2021 bis 29.01.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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In enger Kooperation mit den Sparkassen als exklusiven Vertriebspartnern bietet die Deka-Gruppe privaten und institutionellen Investoren ein breites Spektrum von Anlageinstrumenten – von Basisprodukten der strukturierten Geldanlage bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen und Dienstleistungen zur Umsetzung individueller Anlagestrategien in unterschiedlichen Marktszenarien.

Die feste Verankerung der DekaBank im weltweit größten Finanzverbund, der Sparkassen-Finanzgruppe, zeigt sich nicht nur in der engen Zusammenarbeit im Vertrieb – sie wird zusätzlich durch die Anteilseignerstruktur dokumentiert: Die deutschen Sparkassen sind alleinige Eigentümer der DekaBank.

Die Wurzeln der Deka-Gruppe reichen bis in das Jahr 1918 zurück, als die Deutsche Girozentrale (DGZ) entstand. 1956 wurde die Deka als Kapitalanlagegesellschaft gegründet. Aus DGZ und Deka entstand 1999 die DekaBank. 2018 feierte die DekaBank Deutsche Girozentrale ihr 100-jähriges Jubiläum.

Kurs zu Covestro Aktie

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