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Daimler setzt verstärkt auf China

Hussam Masri

Werbung. Die deutschen Autobauer dürfen sich über wachsende Absatzzahlen am schwächelnden US-Markt freuen. Daimler hat im Juli 24.612 Fahrzeuge der Kernmarke Mercedes-Benz in den USA verkauft und legte damit um 22,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Gleichzeitig schüren die jüngsten Zoll-Ankündigungen der Trump-Administration gegen China Ängste vor einer weiteren Eskalation im Multifronten-Handelsstreit. Bis November sollte der Konflikt um potenzielle Strafzölle auf Autoexporte von Europa in die USA eigentlich auf Eis liegen. "Autozölle sind nicht vom Tisch", betonte jedoch Donald Trump kurz nach einer Einigung mit der EU zur Abnahme von amerikanischem Rindfleisch. Die US-Regierung erwartet von der EU Maßnahmen zur Drosselung der Autoexporte.

Im laufenden Geschäft hat Daimler währenddessen mit Milliarden-Rückstellungen im Zuge des Dieselskandals, Rückrufen wegen möglicher Airbag-Probleme, lahmenden Automobilmärkten und Anlaufproblemen mit neuen Modellen zu kämpfen. Der neue Vorstandsvorsitzende Ola Källenius musste deshalb bei seiner ersten Quartalsmitteilung einen Verlust melden. Im Zeitraum April bis Juni hat der schwäbische Autobauer unter dem Strich ein Minus in Höhe von 1,2 Mrd. Euro eingefahren. Ein Jahr zuvor hatte es noch einen Nettogewinn von 1,8 Mrd. Euro gegeben. Der negative Überraschungseffekt war allerdings abgemildert, denn Daimler hatte schon vor Bekanntgabe der endgültigen Zahlen vor einem operativen Verlust von 1,6 Mrd. Euro im zweiten Quartal gewarnt und die Jahresprognose gleich zweimal gekappt. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand jetzt nur noch mit einem Absatz auf Vorjahresniveau. Und beim operativen Ergebnis (Ebit) werde es voraussichtlich einen deutlichen Rückgang im Vorjahresvergleich geben. Der Umsatz hingegen soll nach wie vor leicht zulegen.

Analysten bezeichnen den Amtsantritt von Ola Källenius mit zwei Gewinnwarnungen innerhalb von nur drei Wochen als misslungen. Die fünfprozentige Beteiligung des langjährigen chinesischen Partners Beijing Automotive Group (BAIC) an Daimler biete währenddessen weitere Wachstumschancen im Reich der Mitte.  Kurzfristig stützen Analysten ihre Hoffnungen auf das zweite Halbjahr 2019, da hier ein Anziehen der Pkw-Absatzzahlen vorbehaltlich etwaiger Belastungen durch Handelskonflikte zu erwarten sei. Ebenso stellt das Daimler-Management eine positive Wende in Aussicht. Die Modellverfügbarkeit solle deutlich steigen. Auf dem Kapitalmarkttag am 14. November in London will der Vorstandsvorsitzende einen umfassenden Plan zur künftigen Strategie vorlegen. Ein intensiviertes Effizienzprogramm sei nach dem Quartalsverlust schon in der Umsetzung. Analysten halten 2020 eine Überwindung der diesjährigen Ertragsdelle für möglich.

3,00 Prozent p.a. Festzins, schnelle Teilrückzahlung und 25 Prozent Puffer am Laufzeitende

Die DekaBank 3,00 % Daimler DuoRendite Aktienanleihe Pro 09/2022 (WKN DK0U0L) zahlt nach einem Jahr 3,00 Prozent Zinsen bezogen auf den Nennbetrag in Höhe von 1.000 Euro. Gleichzeitig erhält der Anleger die Hälfte des Nennbetrags (500,00 Euro) marktunabhängig zurück. Der verbleibende Nennbetragsanteil (500,00 Euro) wird in den nachfolgenden beiden Perioden weiter zu 3,00 Prozent verzinst und ebenfalls vollständig zurückgezahlt, wenn die Daimler-Aktie zur finalen Bewertung am 26.08.2022 auf oder über der Barriere (75,00 Prozent des Startwerts) schließt.

Anderenfalls drohen bei der Rückzahlung Verluste, weil statt der zweiten Hälfte des Nennbetrags im Wert gesunkene Daimler-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Wie bei jeder Schuldverschreibung ist außerdem das Emittentenrisiko zu beachten. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 12.08.2019 bis 30.08.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


 

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