Das sagt Dr. Jens Ehrhardt zum Wochenende

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Das sagt Dr. Jens Ehrhardt zum Wochenende

Das sagt Dr. Jens Ehrhardt zum Wochenende:

1) Drei Viertel aller Weltbörsen wieder im Bullenmarkt: Ein Anstieg von mindestens 20% seit dem letzten 52-Wochen-Tief kennzeichnet den Beginn eines Bullenmarktes, und vice versa. Der Pro­zentsatz der Börsenteilnehmer, die weiterhin von einer "Bear Market Rallye" (Erholung in einer längerfristigen Aktienbaisse) sprechen, bleibt trotz der Indexsteigerun­gen erstaunlich hoch. Entsprechend zeigt die Markt­technik weiterhin eine relativ niedrige Aktienpositionie­rung der Anleger. Auch heute liegt die Positionierung immer noch auf so tiefem Niveau, dass dieser markt­technische Indikator immer noch ein Kaufsignal gibt. Die meisten anderen mittelfristigen technischen Indika­toren zeigen ein ähnliches Bild. Hier kann also noch sehr viel Kapital zurück in Aktien getauscht werden mit entsprechenden Kurssteigerungsmöglichkeiten für die US-Aktienindizes.

2) Deut­sche Versorger-Aktien unverändert aussichtsreich: In Deutschland machen die Versorger unverändert einen stabilen Eindruck bei gutem Chance/Risiko-Verhältnis. Generell sind die Versorger in Europa preiswert, vor allen Dingen wesentlich preiswerter als in den USA, wo sie seit fast zwei Jahren relative Stärke zeigten und mit am besten abschnitten. Inzwischen erscheinen die Bewertungen hier allerdings relativ hoch. Hinzu kommt, dass die US-Anleger regelmäßig von defensiven Aktiengruppen, wie Versorgern, Banken und Immobilienaktien, bei Beginn eines Konjunkturaufschwungs in konjunktursensiblere, zyklische Werte tauschten.

3) Ein neuer Präsident wäre schlecht für die Börse: Was sich schon vor Corona und speziell für die USA abzeichnete: Nur durch extreme Erhöhung der Staats­defizite lässt sich ein Wirtschaftsaufschwung bewerk­stelligen. Ein Präsident Biden mit Steuererhöhungen wäre also ein sicheres Mittel, Konjunktur und Börse in den USA abstürzen zu lassen. Trotz aller Unsicherheiten ist die Wahrscheinlichkeit vor dem Hintergrund der massiven fiskalpolitischen und monetären Stimulierungen in den USA groß, dass bis zur Wahl am 03. November die US-Börsen tendenziell steigen dürften.

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